Durchzogener Start in die neue Saison

Bei Schnee, Regen und Sonnenschein bestritten unsere Athleten und Athletinnen letztes Wochenende ihre erste Meisterschaftsturniere in thurgauischen Schönholzerswilen. Den Anfang machten die Damen.

Michaela Koch
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Das 680-kg-Team aus Mosnang zeigte eine souveräne Leistung. (Bild: pd)

Das 680-kg-Team aus Mosnang zeigte eine souveräne Leistung. (Bild: pd)

Bei Schnee, Regen und Sonnenschein bestritten unsere Athleten und Athletinnen letztes Wochenende ihre erste Meisterschaftsturniere in thurgauischen Schönholzerswilen.

Den Anfang machten die Damen. Mit ihren mehr als 50 kg Untergewicht kämpften sie gegen fünf Mannschaften aus Sins, Stans-Oberdorf, Allgäu-Zell (Deutschland), Thurtal und Gonten. Den Einzug unter den besten vier erreichten sie mit vier Niederlagen nicht und kämpften im Plazierungspull gegen die einheimische Mannschaft aus Thurtal. Diese Begegnung konnten die Toggenburgerinnen für sich entscheiden und klassierten sich auf dem 5. Rang. Gewonnen hat Gonten vor Stans-Oberdorf und Allgäu-Zell. Gleichzeitig mit den Damen startete auch die Ostschweizer Meisterschaft. Vom Seilziehclub Mosnang starteten seit eh und je die Rosenhöckler. Unzählige Male dominierten sie die Meisterschaft und sind auch in diesem Jahr Titelverteidiger. In Schönholzerswilen dominierten sie die Begegnungen und konnten ihren ersten Sieg in dieser Saison feiern. Zweiter wurde Thurtal vor Sevelen.

Nach einem durchnässten Samstag wechselte das Wetter auf Schnee. Am meisten betroffen war unser neu zusammengesetztes U23-Team. Zum ersten Mal hiess es auch für die sechs Athleten «Seil auf – Spannen – Bereit – Pull». Das Team konnte während des ganzen Turniers keine gemeinsame Taktik finden und so mussten sie Punkt um Punkt abgeben und mussten sich mit dem zweitletzten, dem 8. Rang zufriedengeben. Zuletzt startete das 680-kg-Team, bei welchem nur zwei Turniere zur Meisterschaft zählen. Konsequent und selbstbewusst traten die Athleten in dunkelblau-weiss gestreiften Wettkampfshirts auf. Sie liessen sich nicht aus der Ruhe bringen und konnten die Vorrunde auf dem 2. Rang hinter sich lassen. Den Halbfinal gewonnen, trafen sie im Final gegen den Titelverteidiger aus Ebersecken an. Der erste Finalzug war vielversprechend, konnten die Toggenburger die Luzerner ein wenig aus der Bahn rütteln, doch zum Sieg reichte es dennoch nicht. Der zweite Rang ist ein hervorragendes Ergebnis.

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