Durchs wilde Neckertal

APPENZELLERLAND. Im Ofenloch fliessen mehrere Bäche zum Necker zusammen. In der tiefen Schlucht mit ihren steilen Nagelfluhwänden zeigt sich die Natur von ihrer ungezähmten und romantischen Seite. Hiesige Touristiker sprechen gerne vom Grand Canyon der Ostschweiz.

Michael Genova
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Im Ofenloch liegt das Quellgebiet des Neckers, der bei Lütisburg in die Thur mündet. (Bild: mge)

Im Ofenloch liegt das Quellgebiet des Neckers, der bei Lütisburg in die Thur mündet. (Bild: mge)

Bereits beim Abstieg vom Unteren Hirzen zur Alp Ampferenboden sind von weitem die steilen Felswände zu sehen. Es ist eine urtümliche Landschaft, die sich hier ankündigt. Keine Luftseilbahnen, keine Strommasten, nur Weiden, Wälder und markante Gebirgszüge. Irgendwo dazwischen, versteckt in einer tiefen Schlucht, liegt das Ofenloch. Wegen der tief zerklüfteten Landschaft schreiben lokale Tourismusorganisationen gerne vom «Grand Canyon der Ostschweiz». Mit dem Unterschied, dass nicht der Colorado River durch das Tal fliesst, sondern der Necker. Der Fluss entspringt im Gebiet des Ofenlochs, wo mehrere kleine Bäche zusammenfliessen.

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