Durch die Tessiner Landschaft gewandert

18 Turnerinnen des DTV Nesslau trafen sich an einem Samstagmorgen am Bahnhof in Nesslau. Mit zwei Bussen und einem PW ging es los zur Turnfahrt Richtung Tessin. Schon kurz nach dem San Bernardino wurden wir von der Sonne empfangen.

Fabienne Müllhaupt
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Die Turnerinnen des Damenturnvereins Nesslau erholen sich am Ufer des Sees von ihrer Wanderung. (Bild: PD)

Die Turnerinnen des Damenturnvereins Nesslau erholen sich am Ufer des Sees von ihrer Wanderung. (Bild: PD)

18 Turnerinnen des DTV Nesslau trafen sich an einem Samstagmorgen am Bahnhof in Nesslau. Mit zwei Bussen und einem PW ging es los zur Turnfahrt Richtung Tessin. Schon kurz nach dem San Bernardino wurden wir von der Sonne empfangen. Unser erstes Ziel war die Talstation der Standseilbahn auf den San Salvatore. Nach kurzer Fahrt konnten wir eine traumhafte Aussicht geniessen. Bald schon starteten wir unsere Wanderung. Diese führte uns entlang von Bergwegen, die wir in der Ostschweiz wohl nicht immer als solche bezeichnet hätten, durch die zahlreichen Wälder in Richtung Morcote. Immer wieder konnten wir zwischendurch einige Blicke auf den unter uns liegenden, tiefblauen Lago di Lugano erhaschen. In Morcote bestiegen wir nach kurzem Aufenthalt ein Schiff zurück nach Lugano. Einige nutzten die Schifffahrt, um ein kurzes Schläfchen zu halten. Wieder in Lugano angekommen, gönnten wir uns ein Gelati und einen ersten Apéro oder Kaffee. Zum Znacht gab es feine Pizze in einer nahegelegenen Pizzeria. Bei einem kühlen Drink liessen wir den Abend in der Stadt ausklingen. Trotz der noch nicht so späten Stunde leider etwas zu lange. Rund zehn Minuten vor unserem Aufbruch begann es in Strömen zu regnen, und bis wir in unserer Jugendherberge ankamen, waren alle klatschnass. Den nächsten Morgen starteten wir mit einem Frühstück im Hotel nebenan. Nachdem wir unser Gepäck wieder in die Autos verstaut hatten, machten wir uns auf in Richtung Bahnhof. Dort starteten wir vor der Heimreise in drei Gruppen zu einem spannenden Foxtrail. Unser Ziel war es, eine grüne Truhe zu finden. Dafür entzifferten wir Schriftzeichen, verfolgten Blutspuren und brachten eine alte Standseilbahn wieder zum Laufen. Am Ende erwartete uns zur Belohnung ein feiner Apéro an der Piazza. Nach einer weiteren Gelati traten wir dann unseren Heimweg über den San Bernardino an.