Dunant zügelte vor 125 Jahren

TROGEN. 1887 traf Rotkreuzgründer Henry Dunant in Heiden ein, wo er in der grossen Pension Paradies unterhalb des Bahnhofs eine Bleibe fand. Familie Stähelin als Eigentümer verkaufte die Pension 1890 und erwarb in Trogen das an der Strasse in Richtung Altstätten/Oberegg gelegene «Lindenbühl».

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Eine Gedenktafel am Bildungshaus «Lindenbühl» erinnert an Henry Dunant. (Bild: pe)

Eine Gedenktafel am Bildungshaus «Lindenbühl» erinnert an Henry Dunant. (Bild: pe)

TROGEN. 1887 traf Rotkreuzgründer Henry Dunant in Heiden ein, wo er in der grossen Pension Paradies unterhalb des Bahnhofs eine Bleibe fand. Familie Stähelin als Eigentümer verkaufte die Pension 1890 und erwarb in Trogen das an der Strasse in Richtung Altstätten/Oberegg gelegene «Lindenbühl». Am 15. Oktober wechselte auch Dunant nach Trogen, wo er sich im abgelegenen Haus schon bald sehr einsam fühlte. Am 30. April 1892 kehrte er nach Heiden zurück, wo er als selbstzahlender Pensionär im Vorderländer Bezirkskrankenhaus Quartier bezog. Hier lebte der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Rotkreuzgründer bis zu seinem Tod am 30. Oktober 1910. (pe)

Quelle: «Henry Dunant» von Yvonne Steiner, Appenzeller Verlag

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