Dröhnend durchs Appenzellerland

APPENZELL. Sie waren am Wochenende nicht zu übersehen und nicht zu überhören: Hunderte Harley-Fahrerinnen und -Fahrer trafen sich von Freitag bis gestern Sonntag zum achten «Appezölle Biker-Tröffe».

Drucken

APPENZELL. Sie waren am Wochenende nicht zu übersehen und nicht zu überhören: Hunderte Harley-Fahrerinnen und -Fahrer trafen sich von Freitag bis gestern Sonntag zum achten «Appezölle Biker-Tröffe». Erstmals wurde dieser Anlass in Appenzell durchgeführt, auf dem Areal der Strassen- und Tiefbaufirma Koch AG. «Der Platz in Gonten war wunderschön, ist aber mittlerweile zu klein geworden», sagt Peter Ehrbar, Bauchef des Anlasses.

Etliche Schaulustige

Das Biker-Tröffe wächst. Allein am Samstag seien mehr als 1000 Personen auf dem Festgelände gewesen, Ehrbar und seine Kolleginnen und Kollegen vom Organisationskomitee zählten über 500 Maschinen. «Wenn das Wetter besser mitgespielt hätte, wären noch mehr Biker gekommen», sagt Ehrbar. An der polizeilich bewilligten Ausfahrt am Samstag nahmen 141 Fahrerinnen und Fahrer teil. Etliche Schaulustige bestaunten, wie die zumeist schwarz gekleideten Töfffahrerinnen und -fahrer in einer langen Kolonne losknatterten.

Bis der Innenhof dröhnt

Einen besonderen Höhepunkt erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner des Appenzeller Wohnheims Steig. Peter Ehrbar, Gründer der Edelweiss Riders & Friends Säntis, hatte die Biker-Tröffe-Teilnehmer zu einer Fahrt ins Wohnheim aufgerufen. Die schweren Jungs mit ihren noch schwereren Maschinen begeisterten die Bewohnerinnen und Bewohner, die auf den Motorrädern Platz nehmen, hupen und den Motor aufheulen lassen durften, bis der Innenhof dröhnte. «Das ist ein Highlight», sagt Gruppenleiterin Sybille Juchli. «Das ist herrlich», stimmte Jakob Signer, Präsident des Vereins Steig, zu. Julia Nehmiz

Aktuelle Nachrichten