Dreizehn Stühle sind zurück

Gerne erinnert sich Hundwil zurück an die Festspieltage. Nicht nur während der Aufführungen seien Touristen gekommen und hätten sich auf die grünen Stühle gesetzt. Das ist – in verkleinerter Form – seit gestern wieder möglich.

Roman Hertler
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Gemeinderat Hansjakob Meier montiert gemeinsam mit Sohn Armin die 13 Stühle der einstigen Festspieltribüne. Gut 80 Prozent des Materials wurden schon für die Originaltribüne verwendet. (Bild: rh)

Gemeinderat Hansjakob Meier montiert gemeinsam mit Sohn Armin die 13 Stühle der einstigen Festspieltribüne. Gut 80 Prozent des Materials wurden schon für die Originaltribüne verwendet. (Bild: rh)

HUNDWIL. Gemeinderat Hansjakob Meier hat gestern nachmittag eine Kleinstversion der Festspieltribüne auf dem Landsgemeindeplatz wiederaufgebaut. «Sie soll an die schönen Erlebnisse rund um das Festspiel <Der dreizehnte Ort> erinnern», sagt der Landwirt. «Deshalb haben wir die Anzahl auch auf 13 Stühle festgelegt.» Die Tribüne soll alljährlich in den Sommermonaten aufgestellt und bis zur Viehschau hin wieder abgebrochen werden. Ein kleines Weglein wird den Zugang für Besucher erleichtern. «Die kleine Tribüne ist für jedermann frei zugänglich», sagt Meier.

«Etwa 80 Prozent des Materials – Balken, Stühle, der Rasenteppich – stammen von der Originaltribüne», erklärt Meier. Damit die Luft besser zirkuliert und das Holz beständiger bleibt, habe man den Boden der Tribüne neu mit Brettern statt mit grösseren Platten verlegt. Eine Variante sei gewesen, die dreizehn Stühle auf dem Platz zu verteilen. Der Entscheid im Gemeinderat fiel zugunsten der kleinräumigen, verdichteten Variante.

Noch nicht entschieden hat der Gemeinderat über eine Gedenktafel, die nebst dem Festspiel auch an die Landsgemeinde erinnern soll. Alt Landammann Hans Höhener hat sich laut Angaben der Gemeindepräsidentin Margrit Müller-Schoch bereit erklärt, den Text dafür zu verfassen.

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