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Auszeichnungen für Betreuungszentrum Heiden

Die terzStiftung vergab vor der Delegiertenversammlung des Betreuungs-Zentrum Heiden drei Labels. Diese bescheinigen hohe Bewohner-, Mitarbeiter- und Angehörigen-Zufriedenheit.
Isabelle Kürsteiner
Von der terzStiftung ausgezeichnet: Jeannete Brändle, Susanna Niederer und Alfons Rutz. (Bild: IKS)

Von der terzStiftung ausgezeichnet: Jeannete Brändle, Susanna Niederer und Alfons Rutz. (Bild: IKS)

Julia Nuss von der terzStiftung resümierte nach der Zusammenfassung der ausgezeichneten Resultate vom Frühjahr 2018: «Das Betreuungs-Zentrum Heiden mit Geschäftsleiter Alfons Rutz und seinem Team kann stolz seine Auszeichnung entgegennehmen.» Befragt wurden 25 Bewohner in persönlichen Interviews und ein Dutzend schriftlich. 59 Angehörige und 64 Mitarbeitende nahmen ebenfalls an der Erhebung teil. Das Betreuungs-Zentrum erhielt von den Bewohnern 8,9 von 10 Punkten betreffend Zufriedenheit. Hervorragend bezeichneten die Befragten das Preis-Leistungsverhältnis, die Berücksichtigung individueller Wünsche, die klare Verständigung mit den Mitarbeitern, das schmackhafte Essen und die Sauberkeit. Betreffend Pflege erhielt die Institution gar eine 9,1. Die Angehörigen bewerteten mit 8,5 beste Dienstleistungsqualität und Wohnlichkeit, hohe Hilfsbereitschaft und fachliche Kompetenz der Mitarbeitenden und sehr gutes Essen.

Die Mitarbeitenden bewerteten ihre Arbeitsstelle bei einem sehr hohen Rücklauf der Fragebogen von 75 Prozent mit im Vergleich überdurchschnittlichen 7,6 Punkten. Starker Teamgeist, grosses Zusammenhaltsgefühl, gute Zusammenarbeit, Zufriedenheit mit dem Gehalt und persönlicher Weiterbildung, Vertrauensverhältnis zwischen Mitarbeitenden und Bewohnern oder das Eingehen auf Wünsche waren nur einige der positiv angeführten Positionen. Verbessert werden kann in der Ausbildung mehr Praxis, bei den Mitarbeitenden die Arbeitszeit oder allgemein die Gestaltung der Umgebung.

Voranschlag mit Gewinn

Nach der auf das gute Resultat selbstverständlichen Auszeichnung von Alfons Rutz, Geschäftsleiter, Jeannette Brändle, Leitung Betreuung, und Susanna Niederer, Leitung Dienste, folgte die Delegiertenversammlung in Anwesenheit von 16 Gemeindevertretern unter der Leitung von Präsidentin Ursula Albrecht aus Wolfhalden. Die wenigen Fragen zu den Geschäften konnten zur Zufriedenheit beantwortet werden. Das Budget 2019 des Betreuungs-Zentrums Heiden sieht bei einer angenommenen Bettenbelegung von 92 Prozent (100 Prozent sind 70 Betten) bei einem Gesamtaufwand von rund 6,7 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 7,3 Millionen einen Gewinn von 600 000 Franken vor.

Durch die Übernahme des Dienstleistungsvertrages Gerontopsychiatrie und damit die höhere Belegung benötigte es mehr Pflege- und Hauswirtschaftspersonal, auch gemäss den Vorschriften des kantonalen Amtes betreffend Mindeststellenplan des kantonalen Amtes für Soziales. Das bedeutet aktuell in der Betreuung und Pflege 37 Stellen ohne Pflegedienstleitung. Insgesamt wurde 1916 mit 50,2 Stellen gerechnet, 2019 mit 58,7. Dies wirkt sich auf die budgetierten Personalkosten mit 2018 4,5 Millionen und 2019 mit knapp fünf Millionen Franken aus. Beim Bestattungsdienst Vorderland wird ein Verlust von 6055 Franken angenommen, jedoch unter Berücksichtigung von Erhöhungen der Einsargpauschalen und der Pikettzulagen für die sieben Mitarbeitenden nach gar Lohnkürzungen von vor zwölf Jahren.

Einwände von Oberegg gutgeheissen

Betreffend Betriebsreglement 2019 wurden drei Einwände von Statthalter Antonia Fässler angenommen. So wird die Nennung nur des Kantons Appenzell Ausserrhoden darin vermieden, das Einzugsgebiet mit demjenigen des Betreuungs-Zentrums gleichgesetzt und bei Neueintritten die Mitfinanzierung des Kantons auch berücksichtigt. Zum Schluss erklärte Alfons Rutz, dass mit der Dreiteilung Demenzabteilung, Gerontopsychiatrie sowie Betreutes Wohnen und Palliativpflege das Betreuungs-Zentrum nun nicht mehr in Konkurrenz zu den gemeindeeigenen Alterswohnheimen stehe. Vielmehr habe es sich zum Dienstleister für die Gemeinden entwickelt und nehme nun Bewohnerinnen und Bewohner auf, die in den Institutionen in den Gemeinden infolge spezialisierten Betreuungs- und Pflegebedarfs nicht mehr aufgenommen werden könnten. «Es isch guet so!», endete Rutz und doppelte nach, dass dies «eine gute Entwicklung» sei.

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