Dreiklassensystem könnte zu einem Thema werden

Die Stimmberechtigten von Eggerstanden haben an der Schul- und Kirchgemeinde drei Lehrkräfte verabschiedet, Rechnung und Steuerfuss genehmigt.

Werner Grüninger
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EGGERSTANDEN. Gegen 60 Stimmberechtigte trafen sich am Freitagabend im Untergeschoss der katholischen Kirche Eggerstanden zur traditionellen Schul- und Kirchgemeinde. Schulpräsident Hanspeter Inauen hielt Rückschau auf verschiedene Anlässe und Höhepunkte wie Ski- und Sporttag, Klassenlager oder Seilzieh-WM in Appenzell. Im Sektor Bau fielen ganz normale Service- und Unterhaltsarbeiten an, bauliche Überraschungen blieben aus. Nach wie vor ist das Hallenbad ein Thema und sorgt weiterhin für Gesprächsstoff. Gleichzeitig wies Schulpräsident Inauen auf die Ausstellung mit zahlreichen Kunstwerken von Kindergarten und 1. bis 6. Klasse sowie Handarbeit hin, denen grosse Aufmerksamkeit entgegengebracht wurde.

Problem Hallenbad

Das jetzige Hallenbad hat noch eine Betriebsbewilligung bis Ende 2014, und dann muss abgeklärt werden, ob eine Sanierung oder eine gründliche Abklärung für einen Neubau unumgänglich ist.

Zieht man die Zahl der Schüler in Betracht, macht das Zweiklassensystem einen Sinn. Nimmt die Schülerzahl ab, muss in einigen Jahren das Dreiklassensystem in Betracht gezogen werden. Zurzeit weist die Schule einen Bestand von 104 Schülern auf. Bea Sutter vom Kindergarten und Lea Hollenstein (3./4.Klasse) treten auf Ende Schuljahr zurück, während Mina Inauen, Handarbeit, den frühzeitigen Ruhestand antreten will.

Rechnung mit Gewinn

Die Rechnung schliesst mit einem Vorschlag von 67 000 Franken ab. Obwohl Eggerstanden den höchsten Steuerfuss, aber die kleinste Steuerkraft hat, wurde der Antrag des Schulrates bei 87 Steuerpunkten belassen. Die Schulräte Ursi Sutter, Hannes Manser, Priska Hautle und Roger Koller sowie Hanspeter Inauen als Präsident wurden unter Applaus bestätigt. Ebenso die Revisoren Denise Kast und Carmen Räss.

Anpassung des Schulreglements

Das im Jahre 2005 geschaffene Schulreglement, das Kompetenzen von Schulrat beschreibt, will der Schulrat auf Empfehlung von Landammann und Standeskommission wie folgt ergänzen: «Regelung von Pflichten und Rechten der Schüler, Lehrkräfte und Mitarbeiter im Rahmen der Kantonalen Vorgaben.» Damit kann der Schulrat Änderungen und Ergänzungen einfacher und schneller beschliessen. Die Anpassung wurde einstimmig genehmigt.

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