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Drei weitere Punkte verbucht

Am Sonntagabend reisten die Sharks-Damen nach Appenzell. Nach der knappen Niederlage vor einer Woche gegen Zurich Lioness war die Devise sonnenklar.
Stephanie Scherrer

Am Sonntagabend reisten die Sharks-Damen nach Appenzell. Nach der knappen Niederlage vor einer Woche gegen Zurich Lioness war die Devise sonnenklar. Dank einem Teamgeist par excellence, welcher zwei Tage zuvor an der Olma gestärkt wurde, hatte Appenzell das Nachsehen, und Nesslau verbuchte durch den Sieg drei weitere Punkte.

Das erste Drittel war eher hektisch. Das erste Tor, welches Appenzell in der ersten Spielminute erzielte, rüttelte die Nesslauerinnen auf. Sie mussten sich jedoch bis zur neunten Spielminute gedulden, ehe in bester Kontermanier Künzler auf Pass von Steffi Scherrer den Ausgleich erzielte. Dieses Resultat war zugleich der Stand bis zur ersten Pause – die Partie blieb offen.

Nach der Besprechung kamen die Damen der Sharks zu vielen Abschlüssen, die Chancenauswertung war jedoch wenig erfreulich. Genau in der Mitte der Partie verbuchte Nesslau eine Zweiminutenstrafe, welche man aber schadlos überstand. Nur kurze Zeit später profitierte Nesslau von einem Überzahlspiel (eine Appenzellerin foulte eine Nesslauerin). Künzler versenkte den halbhohen Pass von Pfiffner volley ins Netz. Mit durch den knappen Vorsprung und den Spass am Spiel gestärktem Selbstbewusstsein erholten sich die Sharks in der Kabine.

Dem Ziel, den «Sack zuzumachen», näherten sich die Nesslauerinnen, als Brunner von hinter der Mittellinie einen unerwarteten, präzis ins obere Eck plazierten Schuss abfeuerte und von ihrem Team bejubelt wurde. Appenzell wurde dadurch etwas aggressiver im bereits körperbetonten Spiel. Nesslau versuchte, ruhig zu bleiben, was nicht immer einfach war. Karin Scherrer brachte die einzig richtige Antwort, nämlich ein Tor auf Pass von Stricker in der 50. Spielminute. Appenzell bäumte sich noch einmal auf und verkürzte in der 54. Minute auf das Schlussresultat von 2:4. In die Sparte Skurriles geht eine Spielsituation fünf Minuten vor Schluss, als Steffi Scherrer nach einem Zweikampf von der Gegnerin eine Tätlichkeit hinnehmen musste. Anstatt dieses klare Vergehen direkt zu ahnden, versuchte die Schiedsrichterin zuerst sozialpädagogisch zu intervenieren.

Als sich Scherrer nicht, wie von der Schiedsrichterin erhofft, mit der Gegnerin vertragen wollte (umgekehrt wohl auch nicht) kassierten beide Spielerinnen eine Strafe. Das Vier-gegen-vier-Spiel änderte am Resultat nichts mehr, und so konnten die Sharks-Damen nach Abpfiff ihren Sieg bejubeln. Player of the Game im Nesslauer Team wurde R. Forrer, deren solide Leistung so gewürdigt wurde. Aktuell stehen die Nesslauer Damen punktgleich mit Appenzell auf dem zweiten Tabellenrang. Die nächste Partie wird am 12. November auswärts gegen Pfannenstiel-Egg stattfinden.

Matchtelegramm: UHC Nesslau-Sharks – UH Appenzell: 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) Es spielten: R. Forrer, A. Schläpfer (T), M. Näf, A. Scherrer, A. Stricker, O. Schläpfer, B. Pfiffner, P. Künzler, Sandra Scherrer, Steffi Scherrer, K. Scherrer, D. Meier, M. Brunner, D. Lieberherr, D. Wittenwiler, M. Roth. Coaches: M. Zimmermann und R. Berweger.

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