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Drei Punkte aus zwei Spielen

In der letzten Heimrunde der Saison gewinnen die Appenzeller Bären gegen den CVB Lausanne II mit 3:0. Zuvor verlor die Mannschaft von Trainer Thomas Migge gegen den VBC Servette Star Onex mit 1:3.
Thomas Migge
Für die Appenzeller Bären stehen zum Saisonabschluss noch zwei Auswärtsspiele in Bern und Olten auf dem Programm. (Bild: Thomas Migge)

Für die Appenzeller Bären stehen zum Saisonabschluss noch zwei Auswärtsspiele in Bern und Olten auf dem Programm. (Bild: Thomas Migge)

VOLLEYBALL. Eine spezielle Ausgangssituation erwartete die Herren 1 der Appenzeller Bären an der letzten Heimrunde in der Nationalliga B. Gleich zwei Westschweizer Teams gastierten am Sonntagnachmittag in der «Wühre». Gegen den VBC Servette Star Onex gab es eine stark umkämpfte 1:3-Niederlage (25:16, 18:25, 31:33, 24:26), gegen den CVB Lausanne II sicherte man sich den Erfolg in drei Sätzen. Das Spiel entschieden die Appenzeller mit 3:0 (25:22, 25:21, 28:26) für sich.

Zu ungewohnter Anspielzeit starteten die Bären druckvoll ins erste Spiel. Klare Vorgabe war natürlich, die Hinspielniederlagen auszumerzen. Bereits nach ein paar wenigen Bällen musste der gegnerische Coach eingreifen, sein Time-out verpuffte aber ohne Wirkung. Im Gegenteil: Die Innerrhoder spielten wie aus einem Guss, vor allem zeigten die Aussenpositionen (Adrian Schläpfer und Roman Brühwiler) immer wieder ihre Klasse. Marc Bochsler auf der Diagonalen war vom gegnerischen Block nicht zu stoppen. Über 7:3 und 18:9 dominierte Appenzell das Geschehen, liess nur am Satzende etwas Konzentration vermissen – genau dies wurde ihnen auch im zweiten Satz zum Verhängnis. Ähnlich deutlich konnte nun der Gast dominieren. Gegen Satzende kamen noch Diskussionen mit den Unparteiischen dazu, was in einer gelben Karte gipfelte.

Umstrittene Entscheidungen

Im dritten Durchgang erlebten die zahlreichen Zuschauer ein spannendes Spiel auf einem guten Niveau. Es gelang beidseits des Netzes, das Side-out zu halten, kein Team war in der Lage, sich abzusetzen. Leider konnten die Bären die Diskussionen mit dem Schiedsrichter nicht abstellen, eine rote Karte und damit ein Punktverlust waren sicher ein negativer Höhepunkt. Appenzell war nicht in der Lage, alle äusseren Einflüsse zu kompensieren, mehrere Satzbälle auf beiden Netzseiten sorgten für ein spannendes Finish – leider mit besserem Ende für die Westschweizer.

In den vierten Satz startete das Heimteam mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch, Adrian Schläpfer sorgte mit einigen sehenswerten Angriffen für eine 8:4-Führung. Der Gast aber fing sich im weiteren Satzverlauf wieder und erneut punkteten vorwiegend die Mittelblocker. Auch diesen spannenden Satz mussten die Bären den Genfern überlassen.

Viel Kampf und Glück

Viel Zeit zum Ärgern hatte das Heimteam nicht, bereits eine gute Stunde später mussten die Herren um Kapitän Sascha Messmer erneut aufs Volleyballfeld. Sie wollten beweisen, dass sie trotz der Anstrengungen des ersten Spiels in der Lage sind, in der Nati B jeden Gegner zu schlagen. Sascha Messmer setzte nun auch vermehrt die Mittelspieler ein, so konnten die übrigen Angreifer etwas entlastet werden.

Lausanne erwies sich als zäher Gegner, der unter Druck aber auch Eigenfehler produzierte. Sehr zur Freude der Zuschauer zeigte das Heimteam auch Qualitäten in der Verteidigung. War der Block mal nicht zur Stelle, konnte Libero Adrian Rütishauser die Bälle weiterspielen. Nach dem Starterfolg blieb Appenzell diesmal auf Kurs, konzentriert auch in anderen Aufstellungen. Marco Zehnder zeigte in Angriff und Block ein ums andere Mal Durchsetzungsvermögen, die jungen Spieler der Gäste konnten so, wenn auch nur knapp, auf Distanz gehalten werden. Die Mittelblocker Dany Lutz und Ole Bochsler konnten einige Angriffe der Westschweizer entschärfen, Adrian Schläpfer forderte die Bälle und sorgte für Punkte.

Die 2:0-Satzführung sorgte für Ruhe auf der Trainerbank, unverändert spielten die Bären den konstanteren Volleyball. Lausanne seinerseits wechselte munter durch, auf der Passeur-Position fanden sie aber in diesem Match nicht die richtige Wahl. Gegen Satzende aber schlichen sich im Bären-Spiel kleinere Ungenauigkeiten ein, die sie nur mit grossem Kampf und etwas Glück ausbügeln konnten – Lausanne war wieder dran und konnte sich sogar zwei Satzbälle erspielen. Die Innerrhoder zeigten sich aber wach im Side-out und konnten ihren ersten eigenen Matchball direkt nutzen. Mit diesen beiden Heimspielen verabschieden sich die Innerrhoder von ihrem Publikum. Für die Appenzeller Bären stehen zum Saisonabschluss noch zwei Auswärtsspiele (in Bern am 12. 3. und in Olten) auf dem Programm – auch hier will das Team punkten.

Appenzell mit: Sascha Messmer (Kapitän), Ivan Kuster, Ole Bochsler, Marc Bochsler, Adrian Rütishauser, Roman Brühwiler, Adrian Schläpfer, Marco Zehnder, Dany Lutz, Domenic Messmer, Marc Messmer (Co-Coach), Thomas Migge (Coach)

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