Dorfflohmarkt im Regen

WATTWIL. Bereits zum 35. Mal boten am Samstag Händler am Dorfflohmarkt in Wattwil Raritäten, Antiquitäten oder einfach gebrauchte Alltagsgegenstände Schnäppchenjägern zum Kauf an. Auffallend in diesem Jahr ist, dass zahlreiche Verkaufsstände nicht besetzt sind.

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Bild: Urs M. Hemm

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Wattwil. Bereits zum 35. Mal boten am Samstag Händler am Dorfflohmarkt in Wattwil Raritäten, Antiquitäten oder einfach gebrauchte Alltagsgegenstände Schnäppchenjägern zum Kauf an. Auffallend in diesem Jahr ist, dass zahlreiche Verkaufsstände nicht besetzt sind. «Ursprünglich wurden 50 Stände bestellt, doch haben zahlreiche Händler wegen des Regens kurzfristig ihre Teilnahme abgesagt», sagt Ernst Kengelbacher vom Organisationskomitee, der zusammen mit Pius Diggelmann seit 25 Jahren den Dorfflohmarkt organisiert. Allgemein hätte die Anzahl Verkaufsstände am Dorfflohmarkt in den vergangenen Jahren abgenommen, stellt Rudolf Sterzing fest, der mit seinen Schülern jeweils am Morgen des Flohmarktes die Stände aufstellt. «Ein Grund dafür ist bestimmt der Flohmarkt in der Markthalle, der mehrmals im Jahr stattfindet. Ein weiterer Grund liegt aber auch darin, dass heutzutage viele Dinge über das Internet verkauft werden, eine Entwicklung, die das Komitee für die kommenden Jahre im Auge behalten muss», so Rudolf Sterzing. Das spezielle Flair eines Flohmarktes jedoch, könne übers Internet nicht vermittelt werden, fügt er an. So fanden denn auch trotz des schlechten Wetters zahlreiche Besucher den Weg in die Ringstrasse und nutzten die Gelegenheit, in Kisten voller alter Vinylplatten zu stöbern, um den Preis einer alten Vase zu feilschen oder einfach mit Bekannten einen Schwatz zu halten. Derweil konnten sich die kleinen Flohmarktbesucher beim Päcklifischen verweilen, wo sie die eine oder andere Überraschung an Land ziehen konnten. (uh)

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