Doppelter Liga-Einsatz

Die Spielerinnen von Volley Toggenburg sind gefordert. Einerseits gilt es mit einem schmalen Kader den NLB-Platz zu verteidigen, andererseits gleichzeitig auch in mehreren Ligen zu spielen.

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Volleyball. Betrachtet man das Mannschaftsbild der NLB sowie dasjenige der 1. Liga von Volley Toggenburg erkennt man die gleichen Gesichter. Mit wenigen Ausnahmen spielen alle NLB-Volleyballerinnen auch in der 1. Liga mit. Marina Schneider spielt in der 1. und in der 2. Liga für Volley Toggenburg. «Dies bringt den Vorteil von grosser Spielerfahrung mit sich», sieht es Marcel Erni positiv. Denn um Fortschritte zu erzielen, brauche eine Spielerin in den obersten Ligen 40 bis 50 Ernstkämpfe.

Für die Spielerinnen heisst der Doppeleinsatz 14 Qualifikationsspiele in der NLB, plus acht Auf-/Abstiegsspiele. Hinzukommen 18 Spiele in der 1. Liga. Die jüngsten Spielerinnen mischen zusätzlich noch in den Juniorinnen-Mannschaften mit. Der Nachteil ist die Planung. «Wir begannen sehr früh mit der Spielplanung, um Überschneidungen weitgehend zu verhindern», so Marcel Erni. (kru)