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Doppelsieg für Gebrüder Egloff

Am letzten Wochenende haben zwei Wettkämpfe der Helvetia Nordic Trophy, einer Skisprungserie für Schweizer Nachwuchsspringer, in Hinterzarten im Schwarzwald stattgefunden.
Paul Egloff

Am letzten Wochenende haben zwei Wettkämpfe der Helvetia Nordic Trophy, einer Skisprungserie für Schweizer Nachwuchsspringer, in Hinterzarten im Schwarzwald stattgefunden.

Da die Schweiz keine Grossschanze mit regelmässigem Winterbetrieb besitzt, muss Swiss Ski für Veranstaltungen wie die Helvetia Nordic Trophy jeweils ins benachbarte Ausland ausweichen. Angesichts der äusserst warmen Temperaturen und Regenschauer war es nicht selbstverständlich, dass die Schanzen im Schwarzwald überhaupt hergerichtet werden konnten. Dank emsiger Schanzenarbeiter und der gekühlten Anlaufspur auf der Grossschanze konnten alle vier Anlagen in einen guten Zustand gebracht werden. Einzig die Trainings- und Probesprünge mussten reduziert werden. Nebst den besten Schweizer Nachwuchsspringern nahmen am ersten Tag auch zahlreiche Schwarzwälder an dieser Trophy teil.

Die fehlenden Trainingssprünge machten den jungen Ostschweizern etwas zu schaffen, zumal die Schanzen für sie eher gross waren. In der Kategorie U14 auf der HS77m- Schanze machte am ersten Tag einzig Levin Zelger (SC Grabs) mit einem elften Rang als sechstbester Schweizer eine gute Figur. Am Sonntag lief es ihm nicht mehr so gut, und er fiel auf den 14. Rang zurück. Nicola Zäch (SC Gams) belegte die Ränge 20 und 17, Elias Dietrich (SC Vilters) die Ränge 21 und 16.

Die Mutigsten der U16-Kategorie starteten auf der HS108m- Schanze, darunter auch Silvan Feurer (SSC Toggenburg). Am Samstag tastete er sich noch an die Grossschanze heran und steigerte sich von 81,5 Meter auf 90,5 Meter und wurde damit Fünfter. Am Sonntag steigerte er sich noch weiter über 92 auf 98,5 Meter und wurde damit Vierter. Markus Bollhalder (SC Stein) stürzte im Training und war dann im Wettkampf etwas gehemmt. Trotzdem konnte er sich auf den Rängen 5 und 6 behaupten. Erja Zelger (SC Grabs) flog nach Sprüngen auf knapp 70 Meter im letzten Sprung plötzlich auf sehr gute 86 Meter. Dies bescherte ihr schliesslich zweimal den siebten Rang.

Die Weltcup-Athleten Pascal Egloff (SC Grabserberg) und Sabrina Windmüller (SSC Toggenburg) nutzten eine Wettkampfpause, um wieder einmal an einem nationalen Wettkampf teilzunehmen. Pascal hatte Anfangsschwierigkeiten, da er einen neuen Sprungschuh ausprobierte. Er geriet mit 90,5 Metern gleich ins Hintertreffen. Mit einer Steigerung auf 98,5 Meter konnte er sich immerhin noch auf den vierten Rang hinter dem Gstaader Gabriel Karlen, dem Schwarzwälder Simon Tobias und seinem jüngeren Bruder Luca steigern. Luca zeigte solide Sprünge auf 94,5 und 95,5 Meter. Sabrina konnte im Männerfeld verständlicherweise nicht ganze vorne mithalten und wurde mit Sprüngen auf 70,5 und 73,5 Meter Elfte, gleich vor Daniel Zelger (SC Grabs), welcher zweimal 69 Meter weit sprang.

Am Sonntag konnten die Gebrüder Egloff dann einen souveränen Doppelsieg feiern. Pascal setzte sich mit 105 und 100 Metern vor Luca mit 102 und 102,5 Metern und etwas besseren Stilnoten durch.

Daniel Zelger steigerte sich mit 77,5 und 76 Metern und erreichte letztendlich Rang 9. Dieses Mal lag er einen Rang vor Sabrina, die mit 83 und 64,5 Metern gleich hinter ihm klassiert wurde.

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