Donat Ledergerber als idealer Kandidat

Zur Wahl des neuen Präsidenten für den Schulrat Zur Abstimmung über die Umzonung Underdorf

Elsbeth Brocker, Lerchenfeldstrasse 19a, 9533 Kirchberg Sg
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Die Wahl zum Schulratspräsidenten von Ende Juni wirft ihre Schatten voraus. Bereits kursieren Gerüchte, dass ein Gemeinderat nicht gleichzeitig Schulratspräsident sein könne: Donat Ledergerber müsse also bei einer allfälligen Wahl aus dem Gemeinderat zurücktreten. Dem ist jedoch nicht so. Das kantonale Gemeindegesetz, das sowohl für politische als auch für Schulgemeinden die Rahmenbedingungen setzt, stellt in Artikel 96 ganz klar fest, dass lediglich eine Anstellung in der Verwaltung unvereinbar mit dem Einsitz im Gemeinde- oder Schulrat ist. Es ist also kein Problem, in beide Räte gewählt zu werden. Im Gegenteil: Mit der Einheitsgemeinde – sollte diese denn von der Bürgerschaft angenommen werden – wäre es ein grosser Vorteil, das Schulratspräsidium bereits mit einem Gemeinderat besetzt zu wissen. Die Fusion könnte einfacher koordiniert werden.

Im Zusammenhang mit dieser Diskussion wird auch gerne ins Feld geführt, dass Donat Ledergerber doch sicher keine Zeit für dieses Amt hätte. Dabei ist aber zu bedenken: Bei einer Wahl würde Donat Ledergerber seine Anstellung als Lehrer und Schulleiter aufgeben. Dadurch würde das 80%-Pensum des Schulratspräsidenten sehr gut machbar, zumal nach seiner allfälligen Wahl auch das Jahr als Kantonsratspräsident um sein wird.

Es sprechen somit sicher keine institutionellen Gründe gegen eine Wahl von Donat Ledergerber. Ob es andere Gründe gibt, hat die Bürgerschaft zu entscheiden. Für mich ist jedoch bereits jetzt klar, dass Donat Ledergerber die richtige Wahl für diese anspruchsvolle Position ist.

Viel Energie für Abstimmungskampf

Als ehemaliger langjähriger Mitarbeiter von Alder + Eisenhut nehme ich traurig zur Kenntnis, womit sich heute ein Traditionsunternehmen herumschlagen muss. Statt sich auf die Arbeit konzentrieren zu können, muss viel Energie aufgewendet werden für einen unsinnigen Abstimmungskampf. Es ist doch ein Glück für Ebnat-Kappel, dass das Unternehmen trotz aller Widrigkeiten am Standort festhalten will. Dieses Engagement sollte belohnt werden. Zudem hat doch dieses Unternehmen seit jeher zur Umwelt Sorge getragen, schon in den 70er-Jahren wurde z. B. die Holzschnitzelheizung realisiert. Ebenso wurde nie Boden verbaut, wo es nicht zwingend nötig war.

Viele Gemeinden würden sich freuen, einen solchen Arbeitgeber wie Alder + Eisenhut bei sich zu wissen. Liebe Ebnat-Kappler, zeigen wir,

dass auch wir so denken, und senden wir unseren Stimmzettel mit einem Ja noch

heute ab!