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Doch keine Asylsuchenden in der Breite

Bütschwil Aufgrund der aktuellsten Entwicklung der Asylgesuchszahlen wird die Unterkunft Breite in Bütschwil ab 1. November doch nicht belegt sein. Dies schreibt der Gemeindepräsident Karl Brändle im neusten Mitteilungsblatt der Gemeinde.
In die Unterkunft Breite ziehen vorerst keine Asylbewerber ein. (Bild: PD)

In die Unterkunft Breite ziehen vorerst keine Asylbewerber ein. (Bild: PD)

Bütschwil Aufgrund der aktuellsten Entwicklung der Asylgesuchszahlen wird die Unterkunft Breite in Bütschwil ab 1. November doch nicht belegt sein. Dies schreibt der Gemeindepräsident Karl Brändle im neusten Mitteilungsblatt der Gemeinde.

Das Migrationsamt und der Gemeinderat hatten am 21. September die Bevölkerung darüber informiert, dass in der Unterkunft Breite in Bütschwil von Anfang November bis Ende März 2017 bis zu 80 Asylsuchende einquartiert und betreut werden.

Heutige Unterkünfte reichen aus

Das Staatssekretariat für Migration (SEM) ging davon aus, dass im Jahr 2016 mindestens gleich viele neue Asylgesuche gestellt werden wie im Jahr 2015, nämlich ca. 40 000. Daher ist auch das Migrationsamt bei der Planung von weiteren Unterkünften für Asylsuchende von dieser Zahl ausgegangen. Inzwischen hat der Bund mitgeteilt, dass als wahrscheinlichstes Szenario mit rund 30 000 (+/- 3000) Asylgesuchen im Jahr 2016 gerechnet wird. Der Zustrom von Asylsuchenden in die Schweiz ist gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Die neueintreffenden Asylsuchenden können im Kanton St. Gallen in die heute bestehenden Asylbewerberzentren aufgenommen werden. Das SEM hält es jedoch jederzeit für möglich, dass die Asylgesuche wieder rasch und stark ansteigen können.

Aufgrund der neuesten Entwicklung hat das Migrationsamt des Kantons St. Gallen beschlossen, dass vorläufig keine Asylsuchenden in der Unterkunft Breite in Bütschwil untergebracht werden. Weil die Lage jedoch weiterhin sehr unsicher ist, bleibt die Anlage Breite bis längstens Ende März 2017 als Reserveunterkunft bestehen, heisst es im Mitteilungsblatt weiter.

Bevölkerung wird bei Änderung informiert

An der Informationsveranstaltung vom 21. September und in den vergangenen Wochen seien bei der Gemeinde von verschiedenen Organisationen und Privatpersonen Hilfsangebote zur Betreuung der Asylsuchenden während des Aufenthaltes in der Unterkunft Breite eingegangen, schreibt der Gemeindepräsident Karl Brändle weiter. «Wir danken allen für die grosszügigen und helfenden Zeichen von Solidarität und Unterstützung. Gerne kommen wir auf diese Hilfsangebote zurück, falls sich die Lage verändert und Asylsuchende in der Unterkunft Breite aufgenommen werden.» Im Falle einer notwendigen Betriebsaufnahme wird die Bevölkerung rechtzeitig informiert, verspricht er. (pd/sas)

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