Diverse Vorstrafen

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Kreisgericht Beide Angeklagten sind vorbestraft. Der erste, T.*, hatte 2014 wegen eines Strassenverkehrsdelikts im Thurgau eine Geldstrafe kassiert. Das Bezirksgericht Uster verurteile ihn zudem 2015 wegen Betruges. T. prellte mit einem Bruder und dem Waagmeister einer Recycling-Firma diese um rund 60 000 Franken. Bei der Anlieferung von Altmetall wurde eine höhere Menge oder eine bessere Qualität vermerkt, als es den Tatsachen entsprach. Beim zweiten Angeklagten, E.*, fallen Strafbefehle von 2013 und 2015 unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung und Verstössen gegen das Waffengesetz ins Gewicht. Er erhielt bedingte Geldstrafen von total 270 mal 30 Franken. 2015 schloss er auf der A1 bei Wängi bei Tempo 128 bis auf 13 Meter zu einem fahrenden Auto auf. Seit dem Strafbefehl von 2013 seien weniger als fünf Jahre vergangen. Eine bedingte Strafe erfordere eine sehr günstige Prognose. Davon könne bei E. keine Rede sein, sagte der Staatsanwalt. Das Gericht sah das anders. Das Bundesgericht lasse eine günstige Prognose zu, wenn die Vorstrafe aus einem anderen Bereich stamme als der aktuelle Vorfall, sagte der Gerichtspräsident. Die Angeklagten müssen die Verfahrenskosten tragen und solidarisch der bestohlenen Firma 20 000 Franken Schadenersatz zahlen. (mkn)