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Distelfink, Goldammer und weitere Vogelarten auf Karfreitagsexkursion entdeckt

Gonten Im Namen des Ornithologischen Vereins Appenzell konnte Obmann Albert Kölbener eine grosse Schar Naturinteressierte beim Bahnhof Gonten begrüssen. Bereits zum 20. Mal führte Markus Tobler, Walzenhausen, durch die Landschaft. Als erstes wurde ein Hausrotschwanz-Männchen auf einem Dachfirst entdeckt. Durch die bereitgestellten Fernrohre war sein schwarzes Federkleid prima zu erkennen; als er den Teilnehmenden seinen Rücken zukehrte, auch die zwei weissen Flecken und das rostrote Schwänzchen. Für seinen Nestbau genügt eine geschützte Lage auf einem Balken unterm Hausdach. Bei einem Bauernhof erfreute das Zwitschern von Rauchschwalben. Wichtig für sie sind ein stets geöffneter Zugang in Stall oder Scheune, wo sie ihre nach oben geöffneten Lehmnester bauen und in zwei Bruten je vier bis sechs Junge aufziehen.

In der nahen Hecke erblickten die Teilnehmer den farbenfrohen Distelfink, auch Stieglitz genannt. Er baut sein offenes Nest in den äussersten Baumästen. Seine bevorzugte Nahrung sind Sämer- eien: darum im eigenen Garten Samenstände möglichst lange stehen lassen, denn einige Distelfinke bleiben auch im Winter hier. Wunderbar ertönte der flötende Gesang einer Mönchsgrasmücke. Aus Südeuropa zurückgekehrt, baut sie in Gärten oder Parkanlagen ein feines Nestchen. Kaum hatte der Präsident von «alten Zeiten» geschwärmt, als im Gontenmoos noch etwa zwölf Feldlerchenpaare existierten, da zeigte sich wenigstens einer dieser herrlichen Sänger. Mit kräftigem Flügelschlag kann die Feldlerche vom Boden rasch und senkrecht, andauernd singend, gegen 100 Meter aufsteigen. Runter lässt sie sich die letzten Meter wie ein Stein fallen und landet in der Nähe des Geleges am Boden, wo das unauffällig gefiederte Weibchen brütet. Im Gontenmoor, bei den drei Parzellen, die pro natura St. Gallen/Appenzell gehören, erklärte Hans Neff die kürzlich ausgeführten Regenerationsarbeiten und zeigte das wie ein Schwamm wirkende Moormoos. Nahe zu hören waren die Goldammer und der Zilpzalp. Bei kaltem Wind hatten sich die Teilnehmer ein wärmendes Getränk in der gemütlichen Gaststube redlich verdient. (pd)

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