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DIETFURT/GANTERSCHWIL: Mit Schalk im Nacken

Der Männerchor präsentierte ein abwechslungsreiches Liederprogramm und das Stück «Eimol New York».
«Evis» treffen aufeinander: Martin Eberhard und die «Dienstältesten» Esther Brunner und Kilian Stillhart (von links). (Bild: PD)

«Evis» treffen aufeinander: Martin Eberhard und die «Dienstältesten» Esther Brunner und Kilian Stillhart (von links). (Bild: PD)

Wie schon an der Unterhaltung des Männerchors Dietfurt/Ganterschwil vor zwei Jahren spielten sich auch in diesem Jahr die lustigen Szenen des Theaterstücks in einem Altersheim ab.

Der in die Jahre gekommene Komiker Johannes würde gerne ein Mal in seinem Leben New York sehen. Dank einer Verwechslung und dank dem Fund einer grösseren Geldsumme bietet sich ihm und seinem Freund Röbi die Gelegenheit, der Seniorenresidenz «Seelenheil» den Rücken zu kehren. Um unerkannt zu entkommen, muss eine Verkleidung her. Als die kostümierte «Tante Evi» in blonder Perücke, rotem Rock und gut ausgestopftem Décolleté auf die echte Evi, die Schwester von Johannes, trifft, ist die Verwirrung komplett.

Den Mitgliederbestand des Chors erhöhen

Drei der Theater-Akteure feierten in diesem Jahr Jubiläum. Anni Oberholzer hatte ihren zehnten, Esther Brunner ihren 15. Theaterauftritt und Hauptdarsteller Kilian Stillhart stand bereits zum 20. Mal auf der Bühne. Erfreulicherweise feierten auch zwei Jungschauspielerinnen ihr Debüt: Carina Rüegg und Sabrina Fust brachten frischen Wind in die Aufführung, deren Regie Kurt Meier übernommen hatte.

Nicht nur im Theaterstück war das fortgeschrittene Alter ein Thema. Der Präsident des Männerchors Dietfurt-Ganterschwil, Jürg Koller, machte gleich zu Beginn darauf aufmerksam, dass der Männerchor überaltere. Um dem Mitgliederaussterben entgegenzuwirken, hatte man eine pfiffige Idee. Wer sich entschied, Passivmitglied zu werden, hatte die Möglichkeit, einen Sachpreis zu gewinnen. Ausserdem lud der Chor dazu ein, bei einem Schnuppersingen am 12. oder 19. März vorbeizuschauen und sich vom Chor überzeugen zu lassen.

Dass es bei den Proben lustig hin und her gehen könne, erkannte das Publikum der zwei Vorstellungen auch an der Liederauswahl. Nicht nur traditionelle Männerchorstücke und aufgefrischte Berglieder wurden zum Besten gegeben. Auch Lieder wie «Alkohol am Stür», «Megageil» oder eine Abwandlung des Stücks «Mailaika» gehören zum Repertoire und erzeugten teils schallendes Gelächter beim Publikum.

Der Männerchor Dietfurt/Ganterschwil überzeugte aber nicht nur mit Schalk im Nacken, sondern auch gesanglich. Zweimal wagte sich eine Kleinformation, begleitet durch Dirigentin Regula Bürge, aus der Deckung des Männerchors heraus. «D’Seel ächli lo bambele lo» stiess auf besonderen Anklang. Der bunte Liederstrauss, umrahmt mit witzigen Einsätzen des OK-Präsidenten Martin Rüegg, und dem geselligen Ausklang des Anlasses mit Musik von Renato Allenspach, vermochte etliche Besucher in die Mehrzweckhalle in Dietfurt zu locken. (pd/lim)

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