Diebe, Schmierfink und Betrüger

Am Wochenende brachen in Heiden Unbekannte einen Münzbehälter auf, in Herisau konnte nach einer Schmiererei ein Jugendlicher angehalten werden, und in Speicher trieben Betrüger ihr Unwesen.

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ausserrhoden. Am Freitag verunstaltete kurz nach 20 Uhr ein Jugendlicher beim Obstmarkt mit einem Filzstift die Hausfassade eines Geldinstituts. Nachdem sich der «Schmierfink» beobachtet fühlte, ergriff er die Flucht. Die Polizei konnte den 18-Jährigen im Dorfzentrum anhalten. Gemäss Medienmitteilung ist er geständig, die Sachbeschädigung begangen zu haben.

Bargeld entwendet

In Heiden wuchtete eine unbekannte Täterschaft vom Samstag auf Sonntag den Münzbehälter einer Waschanlage und beim Büroeingang den Schlüsselkasten auf. Sie entwendeten Bargeld von einigen Hundert Schweizerfranken. Der Sachschaden beträgt 3300 Franken.

Vorsicht: Skrupellose Betrüger

Die Polizei warnt vor skrupellosen Enkeltrickbetrügern, die derzeit im Kanton aktiv sind. Ein älterer Mann aus Speicher wurde von einem Unbekannten kontaktiert. Dieser gab sich als Verwandter aus, der dringend Geld benötigt. Unglücklicherweise überzeugten die Argumente des unbekannten Anrufers den Senior, so dass dieser einer unbekannten Frau mehrere Tausend Franken übergab. Die Angelegenheit spielte sich innerhalb weniger Stunden ab. Die Vorgehensweise der Täterschaft ist immer gleich: Sie meldet sich telefonisch bei den Opfern und gibt sich als Bekannte oder Verwandte aus. Im Gespräch wird eine finanzielle Notlage geltend gemacht, mit der Absicht Beträge in der Höhe von mehreren zehntausend Franken zu erlangen. Die Opfer, vorwiegend ältere Leute, werden zeitlich unter Druck gesetzt und aufgefordert, das Geld bei einer Bank abzuholen. Für die Geldübergabe wird durch die Betrüger die Örtlichkeit festgelegt. Die Kantonspolizei bittet die Bevölkerung um Vorsicht im Umgang mit unbekannten Anrufern, die die Herausgabe von Bargeld erwirken möchten. Der Kontakt sollte sofort unterbrochen und die Polizei (Tel. 117) benachrichtigt werden. Auf keinen Fall sollte Geld an fremde Personen übergeben werden. (kpar)

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