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«Die Zeit rennt, es brennt»: Jung und Alt demonstrieren in Teufen für das Klima

Am Samstagnachmittag hat die erste Ausserrhoder Klimademo stattgefunden. Rund 130 Personen jeglichen Alters sind für eine bessere Zukunft durch das Teufner Dorfzentrum marschiert.
Natascha Arsic
Die Demonstranten versammeln sich auf dem Hechtplatz in Teufen. (Bild: Natascha Arsic)Die Demonstranten versammeln sich auf dem Hechtplatz in Teufen. (Bild: Natascha Arsic)
Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)
Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)
Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)
Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)
Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)
Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)
Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)
Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)Mit selbstgemachten Schildern und Banner marschieren die Demonstranten durch das Teufner Dorfzentrum. (Bild: Natascha Arsic)
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Erste Ausserrhoder Klimademo in Teufen

«Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Zukunft klaut.» Mit diesen Worten machen Demonstranten am Samstagnachmittag in Teufen auf den Klimawandel aufmerksam. Rund 130 Personen haben sich auf dem Hechtplatz versammelt. Die meisten sind zu Fuss, mit dem Velo oder ÖV angereist. Vom Kleinkind bis zum Senior sind alle dabei, um sich für den Klimaschutz stark zu machen.

Pünktlich um 15 Uhr begrüssen die Mitglieder der Klimagruppe AR die Anwesenden: «Willkommen zu der ersten Klimademo in Appenzell Ausserrhoden.» Zum Auftakt der Kundgebung tragen zwei Aktivisten selbst verfasste Texte zur globalen Erderwärmung vor. Wie zum Beweis scheint die Sonne. 27 Grad werden an diesem letzten Augusttag gemessen. Die Jugendlichen haben für Verpflegung gesorgt und rufen dazu auf, genug zu trinken. Ausgeschenkt wird nicht etwa in Plastikbecher sondern in mitgebrachte Tassen. Gemeinsam werden noch ein paar Parolen einstudiert, sowohl auf Hoch- und Schweizerdeutsch als auch auf Englisch und Französisch. Anschliessend setzen sich die Reihen in Bewegung.

Demonstranten sorgen für Aufmerksamkeit

Mit selbstgemachten Schildern und Bannern in den Händen marschieren die Demonstranten vom Hechtplatz zur Hauptstrasse und am Bahnhof vorbei. Zu lesen sind Sprüche wie beispielsweise «Die Zeit rennt, es brennt» oder «Kurzstreckenflüge nur für Insekten». Zwei Mitglieder der Klimagruppe führen die Masse an und rufen über ein Megafon die verschiedenen Parolen. Im Schatten des Polizeigebäudes legen sie eine kurze Pause ein, um gemeinsam zu singen. Einige Bewohner der benachbarten Häuser strecken interessiert die Köpfe aus dem Fenster.

Nach dem Halt geht es noch ein kurzes Stück die Strasse weiter und dann wieder zurück zum Ausgangspunkt. Dort tauschen sich die Demonstranten zum Thema Klimawandel aus. Wer möchte, darf seine Gedanken über das Mikrofon mit den restlichen Anwesenden teilen. Die Jugendlichen haben zudem auf einem Tisch verschiedene Flyer und Broschüren aufgelegt.

Mehr Anwesende als erwartet

«Es sind mehr Personen gekommen als erwartet. Wir hatten mit etwa 80 Anwesenden gerechnet. Aber es freut uns riesig, dass so viele gekommen sind», sagt Dominic Tobler, Mitglied der Klimagruppe AR. Bislang sei die Gruppe jeweils in St.Gallen mitgelaufen, doch der Klimawandel gehe Ausserrhoden genauso etwas an. Die Demonstration sei bewusst an einem Samstag organisiert worden, weil dann mehr Personen Zeit hätten. «Freitags sorgen die Kundgebungen aber für mehr Aufmerksamkeit, weil sie dann eine Art Widerstand darstellen», so Tobler. Deshalb brauche es beides.

Auch in Innerrhoden ist die Planung für eine erste Klimademo in Gange. Diese soll im September stattfinden. «Wir stehen mit den Verantwortlichen in Kontakt und tauschen uns miteinander aus», sagt Tobler. Die Klimagruppe AR helfe zwar nicht bei der Organisation, werde aber mitlaufen. So werden sich die Aktivisten beider Appenzell künftig ab und zu auch zusammen zeigen. «Wir wurden zudem von der SP Innerrhoden für einen Vortrag angefragt», erzählt Tobler. Bei der Diskussion am 10. September im Gymnasium Appenzell werden Tobler und zwei Mitglieder der Innerrhoder Gruppe teilnehmen.

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