«Die wohnortnahe Betreuung wird geschätzt»

WATTWIL. Traditionell besucht Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann zusammen mit Generalsekretär Roman Wüst am nationalen Tag der Kranken Patienten und Mitarbeitende in verschiedenen Spitälern. So auch gestern in Wattwil. Mit dabei war auch Donat Ledergerber, der das Amt von Roman Wüst übernimmt.

Martina Signer
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Donat Ledergerber, Roman Wüst und Heidi Hanselmann (von links) beim Spitalbesuch am Tag der Kranken. (Bild: Martina Signer)

Donat Ledergerber, Roman Wüst und Heidi Hanselmann (von links) beim Spitalbesuch am Tag der Kranken. (Bild: Martina Signer)

Nach einem intensiven Tag mit Besuchen in drei Spitälern beendete Regierungspräsidentin Heidi Hanselmann ihren traditionellen Rundgang am Tag der Kranken im Spital in Wattwil. Immer noch nicht müde, das Gespräch mit Patienten und Mitarbeitern zu suchen, ergaben sich interessante Zusammentreffen.

Gleich zu Beginn ihres Besuches informierte sie über ihre bisherigen Eindrücke und konnte berichten: «Im Gespräch wird immer wieder bewusst, wie sehr die Patienten die wohnortnahe Betreuung schätzen.» Es sei in diesem Jahr auch aufgefallen, dass die Stimmung in den Spitälern gut sei. Dies bestimmt auch dank der Aussicht auf baldige positive Veränderungen, was die Bausubstanz der Krankenhäuser angeht. «Die Mitarbeitenden spüren, dass sie damit wieder mehr Perspektiven haben», weiss die Regierungsrätin. Ihr sei es jedes Jahr aufs neue ein Anliegen, sich bei den Mitarbeitenden zu bedanken, denn ihr Engagement sei von unschätzbarem Wert. Schon kurz nach dem Eintreffen ging Heidi Hanselmann offen und spontan auf Mitarbeiter und Patienten zu, verwickelte sie in nette Gespräche, erkundigte sich nach dem Befinden und gab herzlich die besten Genesungswünsche mit auf den Weg. Ganz ohne Zeitdruck ging sie auf die Anliegen der einzelnen Personen ein und liess sich nicht vom drängenden Terminplan aus dem Konzept bringen. Im Gegenteil, als es Zeit für die Kaffeepause wurde, fragte sie gleich: «Wollen wir nicht noch mehr Patienten besuchen, bevor wir eine Pause machen?»

Die Patienten ihrerseits schienen sich über den hohen Besuch zu freuen, richteten die Frisur für ein Foto und schüttelten den Gästen erfreut die Hand. In Wattwil durfte die Regierungspräsidentin viel Lob entgegennehmen. Die Betreuung sei hervorragend, das Personal stets freundlich, und es mache einem den Aufenthalt, so schwer er manchmal auch sei, so erträglich wie irgendmöglich, sagten die Patienten.

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