Die weiblichen «Haie» streben den Gruppensieg an

Mit 19 Punkten schlossen die Damen der Nesslauer Sharks vergangene Saison auf dem dritten Tabellenplatz ab. Teils konnten sie hohe Siege einfahren – teils mussten sie gegen dieselben Teams Niederlagen verkraften.

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Die Damenmannschaft der Nesslauer Sharks will diese Saison konstanter spielen als letztes Jahr. (Bild: pd)

Die Damenmannschaft der Nesslauer Sharks will diese Saison konstanter spielen als letztes Jahr. (Bild: pd)

Mit 19 Punkten schlossen die Damen der Nesslauer Sharks vergangene Saison auf dem dritten Tabellenplatz ab. Teils konnten sie hohe Siege einfahren – teils mussten sie gegen dieselben Teams Niederlagen verkraften. Auffallend ist, dass die Nesslauer Zweitligistinnen keine Niederlagen gegen die erst- und zweitplazierten Teams der Gruppe, Weesen und Wängi, einstecken mussten. Dennoch lagen sie einen beziehungsweise vier Punkte hinter diesen.

Entsprechend fällt die Zielsetzung für die kommende Meisterschaft aus: «Sowohl spielerisch als auch aus Sicht der Resultate verlief die Saison 2011/12 unkonstant. Dieses Jahr wollen wir darum auf konstant hohem Niveau und um den Gruppensieg spielen», sagt Spielerin Bettina Pfiffner. Das Ziel dürfte erreichbar sein, es muss aber dafür gekämpft werden, begegnen die «Sharks» nicht nur denselben starken Teams wie letzte Saison, sondern auch der zweiten Mannschaft von Dürnten-Bubikon-Rüti (FB Riders DBR), «die mit ehemaligen Spielerinnen der höchsten Spielklasse gespickt ist», so Bettina Pfiffner.

Zeit, Stärken zu nutzen

Gegen die Ehemaligen der Swiss Mobiliar League (Nationalliga A) spielen die Toggenburgerinnen erstmals Ende November, zum zweiten Mal empfangen sie die «Riders» dann anlässlich des letzten Meisterschaftsspiels am 17. März 2013 in der Sporthalle Büelen. Saisonauftakt ist morgen Sonntag am Heimspiel gegen den UHC Tägerwilen sowie gegen den UHC Wängi, wo es erstmals heisst, die Stärken im läuferischen und kämpferischen Bereich auszuloten. Dann wird sich auch zeigen, inwiefern sich das sehr junge Team mit einem Durchschnittsalter von 18,5 Jahren im mentalen Bereich und in der Effizienz im Abschluss verbessern konnte – beides bisherige Schwächen der Nesslauerinnen.

Der Kern bleibt erhalten

Gespielt wird in einer leicht veränderten Zusammensetzung. «Der grosse Kern des Kaders ist zusammengeblieben, die Breite allerdings ist nicht mehr ganz dieselbe wie letzte Saison», erläutert Bettina Pfiffner und fügt an: «Die Leistungsträgerinnen sind jedoch noch da.» Trainiert werden die «Sharks»-Damen von Yanik Koller und Sebastian Hobi. (ohu)

Das Kader: Bettina Pfiffner, Olga Schläpfer, Eriola Zekaj, Tamara Grob, Karin Scherrer, Daniela Meier, Melanie Roth, Katja Scherrer, Carolina Scherrer, Gamo Phumma, Melanie Brunner, Sandra Scherrer, Darina Wittenwiler, Ramona Wettach, Ramona Forrer, Lorena Scherrer, Karin Wildhaber