Die Vorlage ist konzeptlos

Rasenspielfeld Wies Heiden ist genauso visionär, unternehmerisch denkend aufgebaut wie die «äusserst billige» Dreifach-Turnhalle. Anfang der 90er-Jahre haben weit über 80 Prozent der Stimmbürger und Stimmbürgerinnen der Sportanlage Langmoos zugestimmt.

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Rasenspielfeld Wies Heiden ist genauso visionär, unternehmerisch denkend aufgebaut wie die «äusserst billige» Dreifach-Turnhalle. Anfang der 90er-Jahre haben weit über 80 Prozent der Stimmbürger und Stimmbürgerinnen der Sportanlage Langmoos zugestimmt. Dank «emene nöd e mol gfüllte Berliner» diskutieren wir heute noch; dieser «super Steuerzahler» war übrigens pro Jahr lediglich sechs bis acht Monate «Im Grund» anwesend – ein dreifach Hoch den zuständigen Behörden! Nachdem die Firma Heller AG vier Wohnblöcke erstellen durfte, ist die seinerzeit ins Feld geführte Grundwasserfrage ja jetzt erledigt – oder? Die Vorlage ist konzeptlos in jeder Beziehung, hinsichtlich Kosten nicht transparent und vor allem in Bezug auf zukunftsgerichtete notwendige Entscheidungen unausgewogen. Es bedarf endlich einer grundlegenden Planung (Bedarf Sportvereine, Bedarf Schule, evtl. künftige Zusammenlegung Schulstufen und anderes mehr). Die Vorlage ist nur ein Nein wert!

Bruno Morgenthaler, Sonnhalde, 9410 Heiden

Der Gemeinderat sollte zuständig sein

Knapp drei Handvoll Einwohner bemühten sich an die öffentliche Versammlung in Bühler. Auch die neuen Gemeinderäte glänzten wieder durch Abwesenheit – eine weitere verpasste Gelegenheit, sich vorzustellen. Dabei geht es am 5. Juni auch um die gewichtige Abstimmung über das neue Strassenreglement. Leider wurden nicht viele der in der Volksdiskussion eingebrachten Vorschläge übernommen. Auch nicht die aufgezeigten Sparpotenziale! Es wurde versäumt, ein der heutigen Zeit angepasstes Reglement zu erstellen. Es kann nicht sein, dass einzelne Grundstückbesitzer benachteiligt behandelt werden. Beim heutigen Verkehrsaufkommen ist es nicht mehr Sache nur der Grundstückeigentümer, für den Unterhalt der öffentlichen Strassen zu sorgen. Hier steht die Gemeinde in der Verantwortung. Denn die Gemeinde will ja immer mehr Häuser bauen, mehr Einwohner anlocken. Das aber ergibt auch mehr Autoverkehr. Es wäre deshalb an der Gemeinde, die öffentlichen Strassen bedingungslos zu übernehmen. Vergessen gehen zudem die Fussgänger; die nötigen Trottoirs werden nicht erstellt. Bei neuen Bauten ist ein Trottoir Pflicht, nicht nur Wunsch. Die Stimmbürger sollten die Vor- und Nachteile des Strassenreglements sehr genau abwägen.

Alfred Meier, Weid 33,

9055 Bühler

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