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Die Vorbilder sein, die sie sein sollten

Kommentar

Die Schule ist im Wandel. Das muss sie auch sein. Frontalunterricht ist zwar immer noch für verschiedene Fächer eine notwendige, zielführende Methode. Aber heute müssen alterna-tive Unterrichtsformen im Schulalltag Platz finden, damit auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden kann.

Die Schulleitung der Primarschule Gill hat sich das zu Herzen genommen. Sie versuchte jedoch, diese Veränderungen mit dem Holzhammer durchzubringen. Sie hatte kein Gehör für diejenigen, die mit den schnellen Veränderungen nicht einverstanden waren. Beidseitige Toleranz, Verständnis, konstruktiver Austausch? Fehlanzeige. Weder die Schulleitung, die Lehrerschaft noch der Schulrat waren in der Lage, den Streit zu lösen. In diesem Konflikt fehlte es an allem: Toleranz, offene Kommunikation, Verständnis. Dabei wären gerade dies Werte, die eine Schule den Kindern vermitteln sollte.

Das heisst nicht, dass die Grundbildung in den klassischen Fächern wie Mathematik oder Schreiben vernachlässigt werden soll. Schule muss auch Spass machen. Aber sie darf nicht zum Ponyhof werden – dorthin können die Kinder in den Ferien gehen. Wenn wir von unseren Kindern Disziplin, Toleranz und kommunikative Fähigkeiten erwarten, darf man dies Umso mehr von Lehrerinnen und Lehrern, Schulleitung und Schulrat verlangen.

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