Die Turnfahrt führte nach Sörenberg

Die traditionell am Bettagswochenende vom 17./18. September stattfindende Turnfahrt führte die kleine Turnerschar mit dem Zug und dem Postauto nach Sörenberg.

Hansruedi Rohner
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Die Wanderung gefiel den Männerrieglern trotz der nicht optimalen Witterung . (Bild: PD)

Die Wanderung gefiel den Männerrieglern trotz der nicht optimalen Witterung . (Bild: PD)

Die traditionell am Bettagswochenende vom 17./18. September stattfindende Turnfahrt führte die kleine Turnerschar mit dem Zug und dem Postauto nach Sörenberg.

Unterwegs gab es natürlich noch den Znüni, den unser Reiseleiter vor lauter Reisefieber in Wattwil auf dem Perron stehen gelassen hatte, aber von den aufmerksamen Kameraden noch gesehen und mitgenommen wurde. Nach dem Hotelbezug war schon bald eine Instruktion im Bogenschiessen angesagt. Danach ging es in den nahegelegenen Wald auf den Jagdparcours. Auf 18 Plätzen waren lebensgrosse Plastiktiere aufgestellt, die es nun mit Pfeil und Bogen zu erlegen galt. Bester Schütze war Lukas Heim, welcher in den Tagen zuvor im Tessin heimlich im Trainingslager war. Er wurde mit einer Medaille ausgezeichnet. Auf dem 2. Rang war der erstaunliche Veteran Fredi Bolliger (81) plaziert. Na ja, im Alter wird die Hand halt etwas ruhiger.

Nachdem sich alle frisch und hübsch gemacht hatten, trafen wir uns an der Hotelbar zum Apéro. Das wohlverdiente Nachtessen musste von den Turnern selbst zubereitet werden. Am Tatarenhut konnte jeder zeigen, was für Kochkünste er besitzt. Auf jeden Fall hat es allen geschmeckt.

Der gemütliche Teil des Abends ist schnell erzählt. Im vollbesetzten Restaurant logierten noch andere Vereine und die Stimmung stieg schnell mit Gesang und lustigen Sprüchen. Natürlich durfte auch ein zünftiger Schnupf nicht fehlen.

Am Sonntagmorgen stärkten wir uns am reichhaltigen Buffet für die bevorstehende Wanderung. Unser Reiseleiter sorgte dann schon wieder für Stimmung. Er hatte seine Brille nicht mehr auf dem Kopf und wusste mit dem besten Willen nicht mehr, wo er seine Augengläser hingelegt hatte. Dabei hatte er seine Brille am Vorabend korrekt beim eigenen Rucksack deponiert. Nachdem auch Armin wieder gute Sicht hatte, bewegten wir uns zur nahegelegenen Talstation. Die ersten Höhenmeter bewältigten wir altershalber mit der Bergbahn. Auf Naturstrassen und schönen Waldwegen bewunderten wir nun das schöne Entlebuch im teilweise dichten Nebel und unter dem Regenschirm. Petrus hatte die Schleusen doch noch geöffnet.

Trotz der nicht optimalen Witterung genossen wir daraufhin die gemütliche Wanderung und die Ruhe, welche dieses Wetter ausstrahlte. In Kämmeribodenbad war das Mittagessen bestellt. Von dort brachte uns das Postauto nach Schüpfheim. Mit dem Zug ging es wieder zurück ins Toggenburg.

An dieser Stelle danken alle Turner unserem Reiseleiter Armin Müllhaupt für die Organisation. Bis zum nächsten Mal am Gardasee.