Die Teilnehmer des Lauf-Cups helfen immer mit

Am Sonntag findet in Speicher zum 22. Mal der Lauf-Cup statt. Seit 30 Jahren organisiert der Verein «Lauf-Cup Ostschweiz» jedes Jahr Läufe in den Kantonen Appenzell, St. Gallen und Thurgau. Vereinspräsident Jürg Bruggmann sagt, was den Anlass ausmacht.

Gwendoline Flückiger
Drucken
Teilen

Jürg Bruggmann, welche Abschnitte der Strecke sind in Speicher besonders herausfordernd?

Die Strecke in Speicher hat 280 Höhenmeter und ist nach dem Lauf in Gossau der zweitschwerste diesbezüglich. Die zwei Anstiege auf den Horst und die Waldegg sind für die ungefähr 500 Teilnehmer wohl am schwersten.

Im Reglement steht, dass Sie eine nachhaltige Laufserie gestalten. Inwiefern?

Wir versuchen, so unkommerziell wie möglich zu bleiben. Wir verzichten auf Werbung und halten das Startgeld so tief wie möglich. Das wird dadurch möglich, dass viele Teilnehmer bei der Organisation mithelfen. Auch der Umweltschutz ist uns wichtig: Die Läuferinnen und Läufer verlassen den Weg nie und bilden Fahrgemeinschaften für die Anreise.

Jürg Bruggmann Organisiert seit 30 Jahren den Lauf-Cup. Bild: PD

Jürg Bruggmann Organisiert seit 30 Jahren den Lauf-Cup. Bild: PD

Wie kommt es, dass so viele Gemeinden mitmachen?

Der erste Lauf war in Bischofszell. Nach und nach wollten Teilnehmer auch in ihren Heimatdörfern Läufe organisieren. So wurde vor 22 Jahren auch in Speicher von Noldy Graf, Hans Merz und Silvan Frei der erste Lauf-Cup organisiert.

Gibt es Einschränkungen zur Teilnahme am Lauf?

Nein, es gibt eigentlich keine. Wer sich anmeldet, sollte in der Lage sein, 15 bis 20 Kilometer am Stück zu laufen, ohne grössere Pausen einzulegen.