Die Talabfahrt erfolgt auf eigenes Risiko

Martin Knoepfel
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Prüfung «Wir hatten eine lange Saison. Wir nahmen den Betrieb am 2. Dezember 2017 auf und fahren seither ohne Betriebsunterbruch bis morgen Sonntag. Wir kommen damit auf 70 Betriebstage. In der Saison 2016/2017 waren es 29 Tage.» Das sagt Martin Frei, Verwaltungsratspräsident der Genossenschaft Familienskilift Tanzboden. Er rühmt die konstant guten Schneeverhältnisse und freut sich über die vielen Skifahrer, die das Nachtangebot genutzt haben. Genaue Zahlen kann Martin Frei noch nicht nennen, er geht aber davon aus, dass die Rechnung nicht schlecht aussieht, obwohl das Gebiet im Februar oft im Nebel lag. Und das schlägt sich in den Frequenzen nieder. «Heute kommt der Gast nur, wenn die Verhältnisse sensationell sind.» In diesem Winter hat das Skigebiet die alle drei Jahre fällige Pistenkontrollprüfung absolviert und bestanden. Damit ist die Wolzenalp wieder durch den Seilbahnverband zertifiziert. Einen «Wermutstropfen» gibt es aber laut Martin Frei. Ein neuer Kontrolleur verlangte, dass die Talabfahrt nach den heutigen Vorschriften signalisiert werde, wenn man sie weiterhin unterhalten wolle. Das ist laut dem Genossenschaftspräsidenten zu teuer, weshalb die Talabfahrt von Dicken nach Ebnat-Kappel nicht mehr markiert und kontrolliert wird. Neu fährt um 16.30 Uhr ein Gratis-Skibus ins Tal, der laut Martin Frei bei den Skifahrern sehr beliebt ist.

Martin Knoepfel

martin.knoepfel@toggenburgmedien.ch