«Die Stuhlfabrik ist für uns perfekt»

Nachgefragt

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Zurzeit tritt die Theatergruppe St. Otmar mit dem Stück «Spiel’s noch mal, Sam» von Woody Allen in der Stuhlfabrik in Herisau auf. Marketingchef Erwin Hitz erklärt die Wahl des Veranstaltungsortes und wirft einen Blick voraus auf das nächste Stück, bei dem das Pu­blikum mitbestimmen darf.

Wovon handelt «Spiel’s noch mal, Sam»?

Es geht um Allan Felix, der von seiner Frau verlassen wird, und seine Suche nach einer neuen Partnerin. Dabei stellt er sich sehr ungeschickt an und tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste.

Welches sind die Herausforderungen bei diesem Stück für die Schauspieler?

Wie bei jedem Stück ist das Wichtigste, dem Publikum die Geschichte glaubwürdig rüberzubringen. Hinzu kommt, dass in dieser Geschichte immer wieder Erinnerungen und Tagträume inszeniert werden. Das ist für die Schauspieler eine Herausforderung.

Wie waren die Reaktionen auf die ersten Aufführungen?

Die Rückmeldungen waren durchs Band positiv. Es könnten jedoch noch etwas mehr Leute zu den Aufführungen kommen.

Könnte es mit dem Veranstaltungsort zu tun haben, dass der Kartenverkauf bisher etwas harzig verlief? Sie sind schliesslich eine St. Galler Theatergruppe und führen Ihr Stück sozusagen «im Exil» auf.

Das denke ich nicht. Die Stuhlfabrik in Herisau ist für uns perfekt. Die Grösse stimmt, es herrscht ein angenehmes Ambiente und sie ist mit dem Auto und öV gut erreichbar. Auch einige unserer Vereinsmitglieder kommen aus dem Appenzellerland. Dass wir noch nicht so viele Zuschauer hatten, führe ich darauf zurück, dass parallel zu unseren Aufführungen Veranstaltungen wie das St. Galler Fest oder das «Usegstuelet» in Herisau stattfanden.

Das Publikum soll bei der Auswahl des nächsten Stücks mitentscheiden können. Wie funktioniert das?

Dazu können sie online oder an den Aufführungen selbst aus vier Vorschlägen auswählen. Jenes mit den meisten Stimmen werden wir nächstes Jahr auf die Bühne bringen. (gia)