Die Stadt des Zaren

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Als Zar Peter sich 1703 entschliesst, eine westlich orientierte Stadt zu gründen, sind erstaunliche Schwierigkeiten zu überwinden. Das sumpfige Gelände an der Ostsee muss erst urbar gemacht werden. Aus ganz Europa kommen Leute zusammen, die helfen, sein Projekt zu verwirklichen. Auch ein deutscher Arzt mit Familie folgt dem Ruf nach St. Petersburg. Die beiden Töchter Helena und Paula müssen sich in dieser Pioniersituation zurechtfinden. Helena verliebt sich in einen schwedischen Kriegsgefangenen, der, wie die russischen Leibeigenen, unter primitiven Umständen hart arbeiten muss. Paula ermutigt ihren Freund, den Sohn eines Zimmermanns, seine künstlerischen Holzarbeiten dem Zaren vorzulegen. Auch das Schicksal zweier italienischer Baumeister ist eng mit der Stadt verknüpft. Nach und nach entsteht St. Petersburg aus dem Schlamm. Die Schicksale von Adligen, Leibeigenen, Bürgern werden in diesem farbenprächtigen Panorama lebendig.

Martina Sahler: Die Stadt des Zaren; Verlag: List, 519 Seiten, Bibliothek Mosnang.

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