Die Schuld der anderen

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Schwüler Hochsommer beherrscht ganz Frankreich und lässt das Pariser Leben unter einer Hitzeglocke fast erstarren, als dem Journalisten Marc Rap-paport ein besonderer Fahndungserfolg auffällt: Ein 27 Jahre zurückliegender Prostituiertenmord soll mit Hilfe modernster Technik endlich gelöst sein. Er rollt den Fall neu auf. Seine Recherchen führen ihn bis tief in die französische Provinz und zu einem global agierenden Konzern, dessen Arbeiter seit dreissig Jahren an einer grausamen Krankheit sterben. Ein Abgrund an Korruption und Vertuschung tut sich auf, der schliesslich auch Marc hinabzuziehen droht, denn alte Seilschaften sind in Funktion und wirken nicht nur in höchste politische Kreise, sondern auch bis in seine nächste Nähe.

Gila Lustiger führt einem ein komplexes Gesellschaftspanorama und Sittenbild über französische Verhältnisse als Spiegel unserer Gegenwart vor.

Gila Lustiger: Die Schuld der anderen; Verlag: Berlin, 496 Seiten; Bibliothek Lichtensteig