Die Neckertalerinnen wollen auf dem Kleinfeld Konstanz beweisen

Seit drei Jahren sieht das Resultat nach Abschluss der Meisterschaft für die Kleinfeld-Damen des UHC Neckertal fast unverändert aus. Immer war es der undankbare dritte Platz, gefehlt hat wenig auf die Erst- und Zweitplazierten.

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Die Damen des UHC Neckertal zeigen eine hohe Leistungsdichte. (Bild: pd)

Die Damen des UHC Neckertal zeigen eine hohe Leistungsdichte. (Bild: pd)

Seit drei Jahren sieht das Resultat nach Abschluss der Meisterschaft für die Kleinfeld-Damen des UHC Neckertal fast unverändert aus. Immer war es der undankbare dritte Platz, gefehlt hat wenig auf die Erst- und Zweitplazierten. «Letzte Saison gelang es uns wiederum wie in den Jahren zuvor, spätere Gruppensieger zu bezwingen», bestätigt Trainer Adrian Zellweger. Doch: «Leider verloren wir damals gegen aus meiner Sicht schwächere Gegner wichtige Punkte.»

Potenzial voll ausschöpfen

Darüber könnten sich die Spielerinnen im Rückblick auf die Saison 2011/12 nicht beklagen. Einzig zu schaffen machten den Neckertalerinnen drei Niederlagen in der sonst von teils deutlichen Siegen geprägten Resultateliste: Zwei gegen Rehetobel und eine gegen Churer Piranhas – letztere Gruppensieger und ersterer Tabellenzweiter.

Daher setzt der Trainer für die kommende Saison an der Stärke des Teams an. «Wenn wir unser Potenzial in jedem Spiel voll ausschöpfen können, ist wiederum das Mitmischen um die vorderen Plätze oder sogar ein Aufstieg nicht unrealistisch.» Nicht, dass sich die Neckertalerinnen dieses Ziel für die am Wochenende anlaufende Meisterschaft setzen. Es gelte primär, Konstanz im Sinne einer maximalen Leistung während jeder Partie zu beweisen – so dass keine Niederlagen gegen vermeintlich schwächere Gegner mehr verbucht werden müssen.

Kader bleibt dasselbe

«Ich sehe eine grosse Stärke der Damen in der Leistungsbereitschaft sowie in der hohen Leistungsdichte», führt Adrian Zellweger aus. Konkret hiesse das, dass der Trainer im Idealfall drei Linien einsetzen kann, von welchen jede in der Lage ist, Tore zu schiessen und ein Spiel zu entscheiden. «Wir sind nicht auf eine oder zwei Einzelspielerinnen angewiesen.» Zugute komme dem Team, dass es einen guten Zusammenhalt geniesse. «Wir hatten auf diese Saison hin keine Änderung im Kader. Der Grossteil der Mannschaft kennt sich schon lange und spielt schon lange zusammen», begründet der Trainer. Ob diese Stärken sich in den wichtigsten Partien dieser Saison bewähren, zeigt sich – am Sonntag gegen den UHC Herisau sowie drei Wochen später gegen Rehetobel. (ohu)

Das Kader: Rahel Heiniger, Carmen Seelhofer, Martina Raschle, Stephanie Hochreutener, Patricia Gabbi, Marlies Näf, Andrea Graf, Melanie Wick, Luana Betschart, Franziska Schweizer, Daniela Ritter, Andrea Meier