Die meisten Arbeitsplätze gibt es in Kirchberg

TOGGENBURG. Ein Blick in das aktuelle statistische Jahrbuch «Kopf und Zahl 2015» des Kantons St. Gallen zeigt, dass es in der Gemeinde Kirchberg die meisten Arbeitsplätze im Wahlkreis Toggenburg gibt. Und nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, in der Zentrumsgemeinde Wattwil.

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TOGGENBURG. Ein Blick in das aktuelle statistische Jahrbuch «Kopf und Zahl 2015» des Kantons St. Gallen zeigt, dass es in der Gemeinde Kirchberg die meisten Arbeitsplätze im Wahlkreis Toggenburg gibt. Und nicht, wie man vielleicht annehmen könnte, in der Zentrumsgemeinde Wattwil.

Ganze 4811 Arbeitsplätze bot Kirchberg per 2013. Teilzeitstellen inbegriffen. Wattwil liegt mit 4704 knapp dahinter. Aktuellere Zahlen sind noch keine bekannt. Möglich, dass das Bevölkerungswachstum der letzten zehn Jahre in Kirchberg (+634) mit dem verhältnismässig grossen Angebot an Arbeitsstellen zusammenhängt.

Abwanderung im Neckertal

Nebst Kirchberg verzeichneten in den Jahren 2004 bis 2014 auch andere Gemeinden einen Zuwachs an Bevölkerung. In Ebnat-Kappel beispielsweise, wo die Bevölkerung um 99 Personen zugenommen hat. In Lütisburg sind es 66 Personen, in Lichtensteig 40 und in Wattwil 30. Ganz im Gegensatz dazu stehen Gemeinden wie Neckertal (minus 276 Personen) und Nesslau (minus 181).

Hemberg bietet 318 Stellen

Im ganzen Wahlkreis Toggenburg gab es 2013 genau 21 976 Arbeitsplätze. Mehr als doppelt so viele Einwohner zählte die Region per Ende 2014. 45 598 Menschen wohnten zu diesem Zeitpunkt in einer von zwölf Gemeinden im Toggenburg. Was die Anzahl Arbeitsplätze angeht, schlägt das Toggenburg die Wahlkreise Rorschach (20 200), Werdenberg (19 484) und Sarganserland (19 167).

Am wenigsten Arbeitsplätze gab es in Hemberg, wo die Anzahl Arbeitsstellen (318) etwa einem Drittel der Einwohnerzahl (907) entsprach. (masi)

www.statistik.sg.ch