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Die Lebensgeister wecken

Die Zeitumstellung im Frühjahr macht es dem einen oder anderen nicht leicht, morgens aus den Federn zu kommen. Wer aber den ganzen Tag über müde und lustlos ist, leidet wohl unter der viel zitierten Frühjahrsmüdigkeit.
Karin Erni
Den Frühling aktiv zu geniessen, ist das beste Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit. (Bild: fotolia)

Den Frühling aktiv zu geniessen, ist das beste Mittel gegen Frühjahrsmüdigkeit. (Bild: fotolia)

TROGEN. Frühjahrsmüdigkeit – was ist das überhaupt und was kann man dagegen tun, wenn es einen erwischt hat? Die Heilpraktikerin Heidi Schönenberger aus Trogen weiss Rat. Es gebe viele Leute, die im Frühling eine gewisse Müdigkeit spürten, andere dagegen eher im Herbst, sagt sie. «Ich habe jedoch das Gefühl, im Frühjahr fällt es den Menschen leichter, zuzugeben, dass sie müde sind.»

In Schwung kommen

Im Winter lehnen wir uns gerne etwas zurück, essen mehr und schwerer. Im Frühjahr gilt es dann, diese Lethargie zu überwinden und wieder in Schwung zu kommen. Das einfachste und billigste Mittel ist Bewegung und frische Luft. Es muss keine grosse sportliche Aktivität sein. Ein täglicher kleiner Spaziergang reicht vollkommen. Neben Luft und Licht bringt das Beobachten der spriessenden Natur auch die Frühlingsgefühle und diese wiederum machen Lust auf mehr Bewegung.

«Achten Sie darauf, mehrmals pro Tag bewusst ein- und auszuatmen», sagt Heidi Schönenberger. Gerade Letzteres sei wichtig, sonst könne keine frische Luft in die Lungen einströmen. Am besten öffnet man am Morgen gleich das Fenster und macht einige tiefe Atemzüge.

Richtig essen und trinken

Um die Lebensgeister zu wecken und den Stoffwechsel zu entschlacken, eignen sich einzelne Fastentage. Das muss nicht heissen, dass man deswegen hungern muss. Man kann beispielsweise einen Obst-, Rohkost- oder Safttag einlegen. Sehr gut eignen sich dafür selbstgepresste Säfte oder die gerade sehr modernen grünen Smoothies. Weniger tierisches Eiweiss zu essen, verbessert die Serotoninproduktion im Gehirn und fördert die gute Laune. Als Alternative zu Fleisch empfehlen sich Hülsenfrüchte oder Pflanzeneiweisse wie das der Süsslupine.

Kräuter und generell alle grünen Pflanzen wie Portulak oder frischer Spinat sind hervorragende Vitaminlieferanten. Wer Lust hat, kann sich Kräuter wie Löwenzahn oder Brennnesseln auf ungedüngten Wiesen suchen und selber als Gemüse oder Salat zubereiten. Kresse kann auf dem Fenstersims aus Samen, die man auf feuchtes Küchenpapier streut, leicht selbst gezogen werden.

Wichtig ist auch, genügend zu trinken. Sehr gut eignen sich Kräutertees, die die Ausscheidung fördern, wie beispielsweise Brennnesseltee oder spezielle Stoffwechseltees.

Heidi Schönenberger eidg. dipl. und kant. appr. Heilpraktikerin, Trogen (Bild: pd)

Heidi Schönenberger eidg. dipl. und kant. appr. Heilpraktikerin, Trogen (Bild: pd)

Bild: KARIN ERNI

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