Die Jugi im Sportlager

Bereits vor vier Jahren verbrachten wir fünf Lagertage in Appenzell, und weil es uns dort so gut gefallen hat, sind wir wieder hingefahren. Los ging es am Montagmorgen. Mit einer Schar von 54 Kindern und zehn Leitern bestiegen wir den Zug nach Appenzell.

Adrian Bärlocher
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Im Sportlager der Jugi Bütschwil wurde viel trainiert. (Bild: pd)

Im Sportlager der Jugi Bütschwil wurde viel trainiert. (Bild: pd)

Bereits vor vier Jahren verbrachten wir fünf Lagertage in Appenzell, und weil es uns dort so gut gefallen hat, sind wir wieder hingefahren.

Los ging es am Montagmorgen. Mit einer Schar von 54 Kindern und zehn Leitern bestiegen wir den Zug nach Appenzell. Dort angekommen richteten wir uns für die nächsten paar Tage gemütlich ein und genossen unser erstes Mittagessen. Am Nachmittag standen dann bereits die ersten Sportblöcke auf dem Programm. Das Rahmenprogramm am Abend beinhaltete das Basteln unserer Lagerandenken in Form einer beschrifteten Tasse.

Das Tagesprogramm sah für die ganze Woche am Morgen und frühen Nachmittag jeweils vier Sportblöcke vor. Dem Gedanken der Jugi folgend, waren diese breit gefächert: Ring-, Barren- und Bodenturnen, Hoch- und Weitsprung, Geschicklichkeit und Koordination sowie auch exotischere Sportarten wie Baseball, Schwingen oder Luftakrobatik am Tuch wurden trainiert.

Der zweite Teil des Nachmittags stand dann eher unter gemächlicheren Gesichtspunkten. Am Mittwoch fuhren wir mit der ganzen Kinderschar nach Jakobsbad und genossen den Rausch der Geschwindigkeit bei einer Rodelfahrt ins Tal. Beim Spiel «Die perfekte Minute» konnten wir unsere Geschicklichkeit unter Beweis stellen.

Als Kontrast zum Tagesablauf fand am Abend jeweils ein nicht sportliches Rahmenprogramm statt. Dienstags konnte man sein Glück am Casinoabend bei Spielen wie Black Jack, Roulette oder Yatzy versuchen. Am Mittwochabend wanderten wir ein Stück der Sitter entlang, bis wir an einer Feuerstelle ankamen und uns dort im Flammenlicht im Singen übten. Am Feuer entzündeten wir dann unsere Fackeln und gingen mit diesen zurück zum Lagerhaus. Am letzten Abend konnten wir unser Wissen bei einem Quiz unter Beweis stellen.

Bei schönstem Wetter und von der Küche mit bestem Essen verwöhnt, vergingen die fünf Lagertage wie im Flug, und so hiess es am Freitag bereits «Zusammenpacken». So ging es mit dem Zug zurück nach Bütschwil, wo uns unsere Eltern und Geschwister bereits erwarteten.