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Die ir(r)en Toggenburger sind los

Unter dem Motto «Die ir(r)en Toggenburger» ziehen die Lutere Gugger Toggenburg in der diesjährigen «fünften Jahreszeit» umher. Am Samstag begleiteten sie nachmittags die Kinderfasnacht, am Abend folgten ein Monsterkonzert und die Lutere Night.
Silvia Bollhalder
Von links: Guggehüpfer Toggenburg, Lutere Gugge Toggenburg und die Näblschränzer Buchs. (Bilder: Silvia Bollhalder)

Von links: Guggehüpfer Toggenburg, Lutere Gugge Toggenburg und die Näblschränzer Buchs. (Bilder: Silvia Bollhalder)

Silvia Bollhalder

redaktion

@toggenburgmedien.ch

Auch in diesem Jahr marschierte am Samstagnachmittag wieder eine farbenfrohe Fasnachtsschar – lauthals angeführt durch die Lutere Gugge Toggenburg – durch Wildhaus. Nach einem kurzen Platzkonzert in der Dorfmitte machte man sich schleunigst auf den Weg in die Wärme im Mehrzweckgebäude Chuchitobel. Dank der Organisatorinnen Karin Jäggi, Franziska Egle und Rita Elmer konnten die Kinder und ihre Begleiter einen schönen Nachmittag mit fetziger Musik, der einen oder anderen Polonaise und Konfettischlacht geniessen. Wiederum sah man neben altbekannten Gesichtern wahre Kunstwerke umherirren. Man konnte nur Staunen ob der einfallsreichen Besucher die von einer Meerjungfraufamilie, über lebendig gewordene Bommelmützen und Stromkästen, bis hin zum Snackautomaten und der grosszügigen Popcornmaschine reichte. Besonderes Augenmerk erlangte wie schon in vergangenen Jahren Familie Allenspach aus Alt St. Johann. Die kreativen, offensichtlich handwerklich begabten Familienoberhäupter Mama Monika und Papa Philipp hatten sich auch in diesem Jahr Gedanken gemacht über ihren Auftritt an der Fasnacht. Herauskommen war ein raffiniertes Outfit, dass das Thema schlechthin im Obertoggenburg aufnahm: Der Streit der Bergbahnen. Im Rugby-Trikot von Team «Wildhaus Bergbahnen» und Team «Bergbahnen Toggenburg» trat sich die Familie als Gegner gegenüber. Ob der Streit der Ideengeber auch so positiv endet wie der Fasnachtsausflug der Familie ist fraglich. Familie Allenspach punktete jedenfalls bei den anwesenden Fasnächtlern mit ihrer originellen Kostümierung.

Pünktlich um 19.09 marschierten neun Gugger-Formationen aus dem Toggenburg und Umgebung zum Monsterkonzert auf dem Dorfplatz ein. Eine Stunde lang gaben sie ihre besten Stücken zum Besten und konnten den Einen oder anderem zum Mittanzen und -singen inspirieren. Später zog die laute, bunte Schar weiter Richtung Mehrzweckgebäude, wo nach einer erfolgreichen ersten Ausgabe im letzten Jahr die zweite Lutere Night stattfand.

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