«Die herrschende Solidarität ist so hoch wie nie.»

Nachgefragt

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Vor knapp vier Monaten feierte der Gewerbeverein Bühler sein 150-jähriges Bestehen. Roland Rechsteiner, Präsident des Vereins, erzählt, wie es um das Gewerbe steht, und gibt einen kleinen Rückblick auf die Feier selbst.

Was war das Konzept für die 150-Jahre-Gewerbeverein-Feier?

Zahlreiche Gewerbevereine setzten nach ihren Interpretationen vier verschiedene Zeitepochen um. Sei es Kulinarisches, Unterhaltung oder Präsentation des eigenen Vereins, alles wurde der jeweiligen Epoche angepasst. Von 1867 bis 2017, wir feierten das Bestehen des Gewerbevereins mit selbstgemachter Pizza, einem Elvis-Imitator, Line Dance und vielem mehr. Auch fuhren die Vereinsmitglieder mit alten Fiat 500 auf dem Gelände umher.

Wie lief die Zusammenarbeit mit den Vereinen ab?

Sehr gut! Auch dank früheren Gewerbeschauen ist die herrschende Solidarität untereinander so hoch wie nie und stetig wachsend. Dies ermöglicht auch die Organisation einer solchen Veranstaltung.

Das Buch «150 Jahre Gewerbeverein Bühler – von damals bis heute» wurde ja parallel zur Feier produziert und veröffentlicht. Wie kam die Idee dazu auf?

Wir wollten etwas veröffentlichen, das die Entstehung des Gewerbevereins bis heute festhält. Parallel zur Feier stellten wir das Buch an jenem Sonntag den geladenen Gästen vor. Wie die ganze Veranstaltung soll auch dieses Buch den hohen Stellenwert und die grosse Wichtigkeit unserer Vorgänger betonen.

Was ziehen Sie für ein Fazit nach dem Fest?

Es zeigt sich, dass das Gewerbe und die Vereine beständig sind. Deshalb hoffe ich auf weitere 150 Jahre des Zusammenhalts. Das Gewerbe ist existenziell. Dies zeigt sich gerade in der gegenseitigen Unterstützung untereinander. Seien es nun die Betreiber oder die Bühlerinnen und Bühler, man setzt sich ein und kämpft um das Gewerbe. Ich hoffe, dass in man in ein paar Jahren noch das Gleiche sagen kann. Denn es geht schliesslich um den Existenzaufbau und den Existenzerhalt; nicht nur von Einzelnen. (sah)