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«Die guten Wetterverhältnisse führen zu mehr Rega-Einsätzen»

Nachgefragt
Blick auf den Fälensee in Richtung Ruhesitz am Abend. (Bild: Angelika Ebneter)

Blick auf den Fälensee in Richtung Ruhesitz am Abend. (Bild: Angelika Ebneter)

Nicht immer bereitet Wandern Freude. Wer in den Alpen verunfallt, braucht schnelle Hilfe. In solchen Fällen kommt die Schweizerische Rettungsflugwacht Rega ins Spiel. Ihre Helikoptercrews bringen medizinische Hilfe direkt an die Unfallstellen. Dabei arbeitet die Rega eng mit den Bergrettern der Alpinen Rettung Schweiz zusammen. Die rund um die Uhr besetzte Einsatzzentrale gewährleistet eine rasche und zweckmässige Hilfe. Rega-Mediensprecherin Ariane Lendenmann verrät, ob es zurzeit in den Schweizer Bergen mehr Unfälle gibt und was Wanderer für ihre Sicherheit tun können.

Der Herbst ist Wanderzeit. Muss die Rega während dieser Jahreszeit mehr Einsätze leisten?

Die Rettungshelikopter der Rega rücken schweizweit jedes Jahr zwischen 600 und 900 Mal aus, um verletzten oder erkrankten Wanderern zu helfen. Die Einsatzzahlen schwanken von Saison zu Saison und widerspiegeln die Wetterverhältnisse sowie das Freizeitverhalten der Schweizer Bevölkerung. So sind bei guten Verhältnissen mehr Menschen auf Wanderwegen unterwegs, was auch zu mehr Rega-Einsätzen führt.

Stehen Ihnen zu solchen Zeiten mehr Leute zu Verfügung?

Die Rega verfügt insgesamt über zwölf Einsatzbasen und eine Partnerbasis, die übers ganze Land verteilt sind (ohne Kanton Wallis). Unsere Crews sind rund um die Uhr einsatzbereit und können beinahe jeden Einsatzort innerhalb von 15 Flugminuten erreichen, um Menschen in Not schnelle Hilfe aus der Luft zu bringen. Neben unserer Basis in St. Gallen befinden sich auch die Einsatzbasen von Mollis, Untervaz und Zürich in der Nähe des Alpsteins.

Was müssen Berggänger in puncto Sicherheit vor allem beachten?

Im unwegsamen, alpinen Gelände kann selbst ein verstauchter Knöchel zum Notfall werden. Grundsätzlich empfehlen wir Wanderern, die Rega direkt mittels unserer Notfallapp zu alarmieren (www.app.rega.ch). So werden die genauen Koordinaten des Alarmierenden umgehend an unsere Einsatzzentrale übermittelt und der Pilot des Rega-Helikopters weiss, wo sich die Hilfesuchenden befinden. Betroffene können die Rega auch direkt über unsere Notrufnummer 1414 alarmieren. Selbst unverletzte Wanderer dürfen sich in einer Notsituation an die Rega wenden. Unsere Einsatzleiterinnen und -leiter können oft telefonisch weiterhelfen und falls nötig die Bergretter des SAC oder eine Helikopter-Crew aufbieten. (cal)

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