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Die Geoinfo plant den Bau ihres neuen Hauptsitzes

Die Geoinfo AG plant an der Schützenstrasse in Herisau den Bau ihres neuen Hauptsitzes. Gleichzeitig soll auf dem Grundstück nebenan ein neues Mehrfamilienhaus entstehen. Die Mitwirkungsphase zum Bauvorhaben läuft.
Astrid Zysset
So sollen sich die Neubauten ins Gelände einfügen. Unten: Der Bahnhof. Oben: Die Schützenstrasse. Bild: PD

So sollen sich die Neubauten ins Gelände einfügen. Unten: Der Bahnhof. Oben: Die Schützenstrasse. Bild: PD

Gemeinderat Max Eugster, Ressort Hochbau/Ortsplanung, nennt sie eine «grosse brachliegende Bauparzelle für das Gewerbe». Gemeint ist damit die Wiese entlang der Schützenstrasse in Herisau. Auf dieser möchte die Geoinfo AG einen Neubau realisieren. Über den Überbauungsplan informierten Gemeinde, Unternehmen wie auch die Grundstücksbesitzer Esther und Matthias Züst vergangenen Donnerstagabend im Einwohnerratssaal – Züsts planen die Realisierung eines Mehrfamilienhauses neben dem neuen Hauptsitz der Geoinfo AG.

Das betreffende Wiesland ist seit der vergangenen Ortsplanungsrevision 1995 zur Bebauung ausgewiesen und liegt in der Gewerbezone. Bereits 2008 sollte es bebaut werden. Ein fertiges Projekt eines Metallbaubetriebes lag vor. Jene Pläne verliefen aber im Sande. Eugster betonte, dass es im Sinne der inneren Verdichtung sei, dass derjenige Boden genutzt wird, der eingezont und bebaubar ist. Und: «Die Geoinfo AG ist ein wichtiger Arbeitgeber in der Gemeinde. Unser Anliegen ist es, dass das Unternehmen in Herisau bleibt.»

Mehrfamilienhaus und Hauptsitz sollen entstehen

Die Geoinfo AG verfügt derzeit über verschiedene Standorte. 31 Mitarbeitende sind in Gossau für das Unternehmen tätig, 14 in Wattwil und 31 in Wil. In Herisau sind es 102 – an zwei Adressen an der Oberdorfstrasse wie auch an der Kasernenstrasse 69. Adrian Eichrodt, CEO der Geoinfo-Gruppe: «Es ist schwierig, eine Firma zu führen, wenn die Leute so verstreut sind.» Darum sei die Vision, in einem Neubau alle unter einem Dach zu vereinen.

Die Idee, das Bauvorhaben auf dem Areal an der Schützenstrasse zu verwirklichen, ist durch den Kontakt mit dem Architekten Reini Waldburger entstanden. Jener war es, der mit Grundstücksbesitzer Matthias Züst darüber sinnierte, dass an jenem Standort «etwas Schönes» entstehen solle, und schliesslich die Geoinfo AG ins Spiel brachte. Züst betonte am Informationsanlass, dass er und seine Frau keine Immobilienhändler seien. Die Parzellen hätten sie erworben, ohne eine genaue Vorstellung davon gehabt zu haben, was dort entstehen soll. Nun ist die Vision aber konkret.

Der Überbauungsplan sieht vor, dass zwei längliche, dreigeschossige Baukörper als Hauptsitz der Geoinfo AG erstellt würden. «Es geht jetzt noch nicht um die Ausgestaltung», betonte Architekt Pascal Anil Waldburger. Städtebauliche Aspekte wie beispielsweise die Abstände zu Strasse und Nachbarschaftsliegenschaften werden in der jetzigen Phase geklärt. Max Eugster nannte es «Spielregeln», innerhalb welcher das konkrete Bauprojekt erst noch ausgearbeitet wird. Für die Bauherrschaft ermöglicht der Überbauungsplan Rechtssicherheit für die weiteren Planungsschritte. Aktuell steht noch nicht fest, wie gross die Baukörper tatsächlich werden. Im Überbauungsplan sind aber unter anderem die Grünflächen um den Neubau herum festgehalten. Durch die Bürogebäude schlängelt sich eine Strasse, welche die Zufahrt zur Tiefgarage sicherstellt, und auch das Mehrfamilienhaus erschliesst, welches das Ehepaar Züst erstellen will. Dieses soll weiter unten, in Nähe der Bahnlinie, entstehen.

Eingaben bei der Gemeinde jetzt möglich

Bis zum 28. März läuft die Mitwirkungsphase. Innerhalb dieser Frist können Eingaben bei der Gemeinde gemacht werden, welche allenfalls bereits in den Überbauungsplan einfliessen. Anschliessend findet die öffentliche Planauflage statt. Sind alle Einsprachen, die im Rahmen dieser eingehen, bereinigt, entscheidet der Gemeinderat über den Erlass. Dieser Entscheid untersteht gemäss neuem Baugesetz dem fakultativen Referendum. Wird dieses nicht ergriffen oder fällt die Abstimmung im Sinne der Bauherrschaft aus, beginnt das reguläre Genehmigungsverfahren. Die Bauzeit beträgt schätzungsweise 18 bis 21 Monate.

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