«Die gemeinsame Zeit war sehr bereichernd»

Nachgefragt

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Seit knapp einem Vierteljahrhundert begeistern sie mit ihren innovativen und doch ursprünglichen Klängen. Doch nun hat sich das Quartett Laseyer dazu entschieden, seine Musik verstummen zu lassen. Daniel Bösch, Mitglied und Akkordeonspieler, erzählt, wieso es zur Auflösung kommt, und blickt zurück auf eine musikalisch «wertvolle Zeit».

Wieso hat das Quartett Laseyer entschieden, sich zu trennen?

Wir treten nun seit gut 24 Jahren zusammen auf. Man sagt doch, man soll dann aufhören, wenn es am schönsten ist. Dieser Zeitpunkt ist bei uns nun gekommen. Letztes Jahr haben wir gemeinsam entschieden, uns auf April 2018 zu trennen.

Wird Sie die Musik auch weiterhin begleiten und wenn ja, wie?

Auf jeden Fall! Alle aus unserer Truppe werden weiterhin die Musik als Begleiterin in ihrem Leben haben. Auch ich möchte unbedingt weiterhin musizieren. Ich begleite Jodelliedern, habe ein Projekt in Aussicht mit Karin Enzler und möchte auch privat mein Hobby beibehalten. Nach April steht aber erstmals eine Kreativpause an, um mich zu sammeln und neu zu orientieren.

Sie trennen sich ja erst im Frühling. Wann findet denn das nächste Konzert des Quartetts statt?

Heute Abend um 19.15 Uhr spielen wir in der Kirche Santa Maria in Neudorf ein «Olma-Konzert». Nächste Woche spielen wir ein weiteres Konzert im kleinen Ratssaal in Appenzell. Das Quartett Laseyer ist eigentlich bis zum Schluss sehr gut gebucht.

Was wünschen Sie sich für die kommenden Konzerte?

Dass möglichst viele Leute kommen und wir ihnen viel Freude bereiten können. Wir wollen allen, die unsere Musik schätzen, in guter Erinnerung bleiben.

Was waren rückblickend die schönsten Momente zusammen mit dem Quartett Laseyer?

Unsere ganze gemeinsame Zeit war sehr bereichernd. Mir sind speziell unsere Auslandsauftritte in guter Erinnerung. Auch auf die Weihnachtskonzerte, das 20-Jahre-Jubiläum in Teufen und die CD-Aufnahme schaue ich gerne zurück. (sah)