Die Geburtsstätte des Whiskytreks

Schon seit dem Jahr 2012 besitzt die Meglisalp vier Fässer mit hauseigenem Säntis-Malt-Whisky. Auf die Idee, den Hochprozentigen direkt im Alpstein zu lagern, kam Sepp Manser zusammen mit Karl Locher.

Ronja Zeller
Merken
Drucken
Teilen
Die ältesten Fässer des Whiskytreks sind in der Steinhütte von Sepp Manser in der Meglisalp verborgen. (Bild: pd)

Die ältesten Fässer des Whiskytreks sind in der Steinhütte von Sepp Manser in der Meglisalp verborgen. (Bild: pd)

MEGLISALP. Hoch oben im Alpstein liegt das Zuhause (vom Mai bis in den Herbst) von Gastwirt Sepp Manser und seiner Frau Gaby. Die beiden führen zusammen das Berggasthaus Meglisalp. Eines Abend sassen Karl Locher und Sepp Manser beisammen. Da erzählte Locher, dass er nicht mehr so viel Platz im Keller hätte für die vielen Bierfässer, die mit Whisky gefüllt sind. Manser antwortete, dass hier oben doch ganz viel Platz sei. So entstand die Idee, den Säntis Malt in die Meglisalp zu transportieren. Drei Jahre lang wurde der Whisky gelagert, ohne ausgeschenkt zu werden. Durch «SRF bi de Lüt» wurden auch die anderen Bergwirte aufmerksam auf den Säntis Malt und die Fässer. So begann der Bergwirteverein Alpstein, dem alle Berggasthäuser zugehörig sind, mit der Brauerei Locher über den Ausschank zu diskutieren. Die Brauerei entwickelte damit die Idee des Whiskytreks, und somit wurden alle 27 Berggasthäuser in den Trek mit eingebunden.

Whiskymenu

Sepp Manser ist stolz auf den Whiskytrek und beschreibt das Erlebnis als «super Highlight» im Alpstein. Sein Gasthaus hat sich ausserdem in der Küche zum Säntis Malt etwas einfallen lassen. So kann jeder Gast das Whiskymenu bestellen. Die Gerichte werden anhand von hauseigenen Rezepten gekocht.

Fackellauf zum Whisky

Da die Fässer des Säntis Malt «Edition Meglisalp» etwas abgelegen liegen, hat sich Sepp Manser für den Abend etwas Spezielles überlegt. Alle Gäste, welche die Nacht auf der Meglisalp verbringen, sind am Abend eingeladen, mit einem Fackellauf den Whisky zu besuchen. Manser erzählt den Gästen, was es mit dem Whisky auf sich hat und wie er den Weg nach oben gefunden hat. «Ich hoffe, der Whiskytrek wird nach dem Jahr 2017 in irgendeiner Form weitergeführt, dazu muss man aber wieder mit der Brauerei Locher und dem Bergwirten Verein Alpstein zusammensitzen», ergänzt Manser.