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In Ausserrhodens Politik sollen die Frauen vermehrt mitreden

Damit die Frauen die Angst vor politischen Ämtern ablegen können, organisiert die Frauenzentrale einen Informationsanlass. Sechs Politikerinnen berichten von ihren Erfahrungen.
Bruno Eisenhut
Gesucht werden Frauen, die sich gegen die Überzahl an männlichen Vertretern in der Politik auflehnen. (Bild: APZ)

Gesucht werden Frauen, die sich gegen die Überzahl an männlichen Vertretern in der Politik auflehnen. (Bild: APZ)

Frauen und Politik – in Appenzell Ausserrhoden kommt diese Kombination zu wenig vor, findet die Frauenzentrale AR. Deshalb wird sie aktiv und lässt anlässlich eines Podiums aktive Politfrauen aus ihrem Alltag erzählen. Vorstandsmitglied Jennifer Abderhalden ist für den Anlass verantwortlich und erwartet einiges von der Diskussion im evangelischen Kirchgemeindehaus in Teufen.

«Die Frauen sollen nach Hause gehen und davon überzeugt sein, dass sie die politische Tätigkeit auch bewältigen könnten.»

Genau hier orten aktive Politikerinnen nämlich das Problem. So auch Margrit Müller, Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin von Hundwil. Sie wird am 15. November zusammen mit anderen Politikerinnen aus dem Kanton auf dem Podium stehen und will mit ihrer Kernbotschaft Frauen zur Mitgestaltung motivieren. Viele Frauen würden Mühe bekunden, ein öffentliches Amt zu übernehmen, so Müller. Sie wolle die Frauen motivieren, öffentlich hinzustehen.

Ähnlich erklärt dies auch Claudia Frischknecht. Selber gehört sie als CVP-Mitglied dem Kantonsrat an und wird am Anlass der Frauenzentrale mitwirken. Bei den Frauen komme sehr schnell der Gedanke, ob sie einem politischen Mandat auch gewachsen seien, bei den Männern stelle sie diese Grundsatzüberlegung selten fest.

Sie stehen Red und Antwort

Am Diskussionsanlass der Frauenzentrale vom Donnerstag, 15. November, stehen folgende Frauen für Fragen und Informationen bereit:

- Judith Egger, Kantonsrätin SP, Speicher

- Claudia Frischknecht, Kantonsrätin CVP, Herisau

- Susanne Lutz, Kantonsrätin FDP, Grub

- Margrit Müller, Gemeindepräsidentin und Kantonsrätin PU, Hundwil

Inge Schmid, Gemeindepräsidentin und Präsidentin der Gemeindepräsidienkonferenz, Bühler

Karin Steffen, Gemeinderätin PU, Reute.


Moderiert wird der Anlass durch Jennifer Abderhalden, Vorstandsmitglied der Frauenzentrale Appenzell Ausserrhoden. (red.)

Frauen sind in politischen Ämtern unterzählig

Mit dem Anlass «Frau macht Politik» sollen Frauen, welche ein politisches Amt unmittelbar oder mittelfristig nicht ausschliessen, angesprochen werden, erklärt Jennifer Abderhalden von der Frauenzentrale. Im Kantonsrat beträgt der Frauenanteil derzeit einen knappen Viertel. In der Regierung sind die Frauen nicht vertreten und knapp 50 Frauen haben einen Sitz in den Gemeinderäten inne.

Geht es nach der Frauenzentrale, soll sich dies bei den Gesamterneuerungswahlen 2019 ändern. Mit dem Diskussionsanlass lanciert die Frauenorganisation einen ersten Anlass. Vor den Wahlen soll auch die Wahlzeitung wieder in die Ausserrhoder Briefkästen verteilt werden, so Abderhalden. Darin sind dann alle kandidierenden Frauen aufgeführt.

«Untragbarer Zustand»

Die Frauenzentrale ist ein unabhängiger kantonaler Frauendachverband mit 41 Kollektiv- und rund 450 Einzelmitgliedern. Die Organisation engagiert sich im sozialen und politischen Bereich und unterstützt Anliegen von Frauen in Familie, Bildung, Beruf und Politik. Dass die Frauen seit dem Rücktritt von Marianne Koller-Bohl nicht mehr in der Ausserrhoder Regierung vertreten sind, wird von den Verantwortlichen der Frauenzentrale als mittelfristig untragbarer Zustand beurteilt.

Sie stehen Red und Antwort:

Am Diskussionsanlass der Frauenzentrale vom Donnerstag, 15. November, stehen folgende Frauen für Fragen und Informationen bereit:

  • Judith Egger, Kantonsrätin SP, Speicher
  • Claudia Frischknecht, Kantonsrätin CVP, Herisau
  • Susanne Lutz, Kantonsrätin FDP, Grub
  • Margrit Müller, Gemeindepräsidentin und Kantonsrätin PU, Hundwil
  • Inge Schmid, Gemeindepräsidentin und Präsidentin der Gemeindepräsidienkonferenz, Bühler
  • Karin Steffen, Gemeinderätin PU, Reute.

Hinweis

Durchführung: Donnerstag, 15. November, 19.30 Uhr im ev.-ref. Kirchgemeindehaus in Teufen.

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