Die Fernwärme fördern

In diesen Tagen wurde die Interessengemeinschaft Fernwärme Kirchberg-Wil gegründet. Ihr Ziel besteht darin, das Projekt Fernwärme Kirchberg-Wil weiter zu bearbeiten und das Gespräch mit potenziellen Kunden zu führen.

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Donat Ledergerber (links) und Daniel Meili bilden seit kurzem das Co-Präsidium der Interessengemeinschaft Fernwärme Kirchberg. (Bild: pd)

Donat Ledergerber (links) und Daniel Meili bilden seit kurzem das Co-Präsidium der Interessengemeinschaft Fernwärme Kirchberg. (Bild: pd)

KIRCHBERG. Nachdem eine Machbarkeitsstudie im Laufe des Jahres aufgezeigt hatte, dass ein zweiastiges Fernwärmenetz vom Energiepark des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid (ZAB) ins Dorf Bazenheid und nach Wil technisch machbar und ökologisch wertvoll ist, wurde in diesen Tagen die Interessengemeinschaft Fernwärme Kirchberg-Wil gegründet. Der neugegründeten Interessengemeinschaft Fernwärme Kirchberg-Wil gehören Vertreter der Stadt und der Technischen Betriebe Wil, der Gemeinde Kirchberg, der rwt Regionalwerk Toggenburg AG, der Dorfkorporation Bazenheid sowie des Zweckverbands Abfallverwertung Bazenheid als Wärmelieferant an.

Co-Präsidium ist gebildet

Die Interessengemeinschaft wird durch ein Co-Präsidium, bestehend aus Stadtrat Daniel Meili, Wil, und Gemeinderat Donat Ledergerber, Kirchberg, geführt. Damit ist eine breite politische und operative Abstützung des Fernwärmeprojekts gewährleistet, wie die Initianten des Projekts mitteilen.

Chance für die Region

Das Fernwärmeprojekt ist eine Chance für die Region, die bereits vorhandene Wärmeenergie zu nutzen und damit nicht erneuerbare fossile Energien einzusparen und den Emissionsausstoss zu reduzieren. Bereits heute beliefert der Energiepark Bazenheid des ZAB mehrere Industriebetriebe in Bazenheid mit Dampf (Prozesswärme).

Mit den Kunden sprechen

Im selben Umfang, nämlich etwa 50 Gigawattstunden, könnte der ZAB auch Fernwärme in Form heissen Wassers liefern, heisst es seitens der Initianten. Gestützt auf die Ergebnisse der abgeschlossenen Machbarkeitsstudie, welche die Energiedichte und die Wirtschaftlichkeit als gut bezeichnet, soll das Projekt nun weiter bearbeitet werden. Das Ziel ist es gemäss der Vertreter der Interessengemeinschaft Fernwärme auch, konkrete Gespräche mit potenziellen Kunden zu führen und die Umsetzung in der Stadt Wil sowie im Dorf Bazenheid voranzutreiben. Im Rahmen des Fernwärmeprojekts sollen alle Interessentinnen und Interessenten aus dem Dorf Bazenheid bereits am 16. Februar 2015 in der Mehrzweckhalle Ifang in Bazenheid über das konkrete Projekt informiert werden. (pd)