Die FDP-Ortspartei Lütisburg sagt Nein

Aufgrund der Bevölkerungsbefragung und der Arbeit in der Projektgruppe «Zukunft Lütisburg» haben die Gemeinderäte Lütisburg und Bütschwil-Ganterschwil die Prüfung einer Vereinigung in Angriff genommen.

Pius Brander, Rimensberg 1, Lütisburg, Präsident Fdp Lütisburg
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Aufgrund der Bevölkerungsbefragung und der Arbeit in der Projektgruppe «Zukunft Lütisburg» haben die Gemeinderäte Lütisburg und Bütschwil-Ganterschwil die Prüfung einer Vereinigung in Angriff genommen. In einer Vereinigung mit der Gemeinde Bütschwil-Ganterschwil sehen wir durchaus einige positive Effekte für unsere Gemeinde. Es könnte beispielsweise eine reine Einheitsgemeinde gebildet werden.

Im Zuge der Diskussionen kam plötzlich die Gemeinde Oberhelfenschwil ins Spiel. Der Gemeinderat entschied sich, der Aufnahme der Gemeinde Oberhelfenschwil in den Prozess zuzustimmen.

Wer an der Informationsveranstaltung in Lütisburg genau hingehört hat, musste feststellen, dass zwischen den Gemeinderäten Lütisburg und Oberhelfenschwil wohl keine eingehenden Diskussionen stattgefunden haben. Es muss leider davon ausgegangen werden, dass man sich gar nie mit Vor- und Nachteilen einer Vereinigung mit der Gemeinde Oberhelfenschwil befasst hat. In der Konstellation mit der Gemeinde Oberhelfenschwil wäre die Bildung einer reinen Einheitsgemeinde nicht möglich. Zudem bestehen heute keine erwähnenswerten Berührungspunkte zwischen den Gemeinden Lütisburg und Oberhelfenschwil. Die Gemeinde Oberhelfenschwil richtet heute ihre interkommunalen Zusammenarbeiten in Richtung Neckertal aus. Objektiv betrachtet gibt es keine Anhaltspunkte für Vorteile einer Vereinigung mit der Gemeinde Oberhelfenschwil. Die Gemeinde Lütisburg verfügt über ein solides Eigenkapital und die Infrastruktur ist abgeschrieben. Dieses Vermögen sollte nur dann in eine Vereinigung eingebracht werden, wenn das Projekt überzeugt. Das vorliegende Fusionsprojekt ist mangelhaft. Deshalb muss dieses Projekt gestoppt werden. Der richtige Zeitpunkt und die richtigen Partner für eine Gemeindevereinigung sind noch nicht gekommen. Wir haben genügend finanzielle Reserven und gute Zukunftsaussichten, um auf ein fortschrittliches und zukunftstaugliches Vereinigungskonstrukt zu warten. Lassen wir uns Zeit, geben wir unsere Selbständigkeit nicht auf. Investieren wir unser Kapital und unsere Kraft nach unseren Vorstellungen am richtigen Ort. Deshalb fordern wir Sie auf, ein überzeugtes Nein in die Urne zu legen.

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