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Die coolsten Orte im Toggenburg

Geheimtips sollte man nicht in jedem Fall für sich behalten. Besonders, wenn man auch im Toggenburg in der wohl noch etliche Tage andauernden Hitzewelle vor allem eines sucht: Abkühlung. Die Badis in Lichtensteig, Wattwil, Ebnat-Kappel und Unterwasser sind natürlich die erste Adresse.
Hansruedi Kugler
Knapp 20 Meter tief fällt das kühle Nass: Das wilde Tal des Wattwiler Feldbachs – idealer Ort zum Abkühlen. (Bild: Hansruedi Kugler)

Knapp 20 Meter tief fällt das kühle Nass: Das wilde Tal des Wattwiler Feldbachs – idealer Ort zum Abkühlen. (Bild: Hansruedi Kugler)

Viele baden auch direkt in der Thur. Aber talauf, talab gibt es auch noch einige wunderbar lauschige, kühle, wilde Orte. Es braucht nämlich nicht immer einen grossen Se und einen Kiosk mit Smarties-Glace. Manche können auch auf das Beachvolleyball-Feld und die obligaten Pingpong-Tische verzichten. Die hier ausgewählten «coolsten» Orte im Toggenburg sind problemlos erreichbar – ein paar Minuten zu Fuss mit gutem Schuhwerk sind allerdings Voraussetzung.

Verborgene Wasserfälle

Wild ist das enge Tal zum Wasserfall des Wattwiler Feldbachs. Rund 20 Minuten zu Fuss durch die wild-romantische Schlucht – wichtig ist, den Zugang zum Wanderweg zu finden. Denn vor Jahren spülte ein Unwetter die unterste Brücke weg. Der Weg zwischen Kloster und Iburg beginnt an der Rickenstrasse 10, links neben der ehemaligen Bäckerei Eisenegger. Auf halbem Weg befindet sich eine gedeckte Grillstelle.

Noch wilder und spektakulärer ist das Bruedertöbeli östlich von Bütschwil. Die ehemalige Einsiedelei (erstmals 1369 erwähnt) und der imposante überhängende Felsen, in welchem man hinter dem Wasserfall Rast machen kann, sind unvergesslich. Der Zugang erfolgt über den Drahtsteg über die Thur, der vom Bahnhof in wenigen Minuten erreicht wird.

Wer es lieber weniger wild, aber ebenso idyllisch haben möchte, ist in Bütschwil auch in der Taamühle gut bedient: Auch dort plätschert ein Wasserfall, auch dort kann man grillieren. Parkplätze hat es allerdings sehr wenige. Die Taamühle findet man an der Strasse zwischen Bütschwil und Libingen.

Einen ebenfalls wenig bekannten Wasserfall findet man wenige hundert Meter nördlich von Dietschwil in der Gemeinde Kirchberg. Es ist der Giessenfall. Oberhalb des rund 20 Meter hohen Wasserfalls hat es eine grosszügige Grillstelle. In derselben Gemeinde gibt es auch noch einen anderen Ort, an dem man sich am Wasser erholen kann: Es ist der Mühleweiher. Wenn man rund hundert Meter weit in den Wald geht, findet man auch an diesem Ort eine Grillstelle.

Wasserfall-Klassiker

Wenn wir schon bei den Wasserfällen sind: Die Thurwasserfälle nördlich von Unterwasser gehören – nicht übertrieben – zu den schönsten der ganzen Schweiz. Zehn Minuten zu Fuss von der Bushaltestelle Post kann man kurz vor den Wasserfällen ebenfalls grillieren. Und wer Lust hat zum Wandern, steigt auf dem Wanderweg weiter hoch und gelangt auf das Hochplateau Alpli auf dem Chüeboden. Mit dem Auto fährt man von Unterwasser zum Chüeboden und lässt das Vehikel auf dem kostenpflichtigen Parkplatz Laui.

Nicht zu vergessen ist auch der Wasserfall-Klassiker im Neckertal: das Ofenloch. Dorthin aber muss man einen einstündigen Marsch unter die Füsse nehmen. Ein kühler, erholsamer Tag ist dann aber garantiert. Die Frage ist bei all diesen Wasserfällen jeweils, wer sich unter die stürzenden Wassermassen stellt und sich der dramatischen Dusche aussetzt.

Picknick mitzunehmen, ist bei all diesen Orten sehr zu empfehlen.

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