Die Bleiche in Appenzell

Die Bleiche ist ein Mittelding zwischen einem öffentlichen Bau und einem privaten Wohn- und Gewerbehaus und wurde 1535 erbaut, um in Konkurrenz zu St. Gallen in Appenzell einen selbständigen Leinwandplatz zu erheben.

Drucken
Teilen

Die Bleiche ist ein Mittelding zwischen einem öffentlichen Bau und einem privaten Wohn- und Gewerbehaus und wurde 1535 erbaut, um in Konkurrenz zu St. Gallen in Appenzell einen selbständigen Leinwandplatz zu erheben. Nach einem knapp 50jährigen Unterbruch, in dem die Bleiche ausser Betrieb stand, wurde sie 1604 wiedereröffnet. 1638 wurden laut Überlieferungen im Betrieb gegen 12 000 Stück Tücher gebleicht. 1842 wurde die Bleicherei endgültig eingestellt.

Heute steht das Gebäude unter Denkmalschutz und gilt als einer der bedeutsamsten Innerrhoder Profanbauten in der einheimischen Blockbauweise und das best erhaltene Beispiel von Fassadenbemalung. (rom/pd)

Quelle: Die Kunstdenkmäler des Kantons Appenzell I. Rh., P. Rainald Fischer, Basel 1984.

Aktuelle Nachrichten