Die besten Metzger wetzen die Messer

BAZENHEID. In der Micarna in Bazenheid fällt heute die Entscheidung, wer IWF-Europameister der Jung-Fleischfachleute 2014 wird. Elf Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sechs Nationen kämpfen um den Titel. Die Wettkämpfe sind öffentlich.

Hans Suter
Drucken

Sie sind hochkonzentriert bei der Arbeit. Alles, was gute Fleischfachleute auszeichnet, müssen sie unter Zeitdruck in Perfektion zeigen können. Der Druck, der auf den jungen Fleischfachleuten aus Österreich, Deutschland, Frankreich, Holland, England und der Schweiz lastet, ist gross. Dennoch wirken sie bemerkenswert gelassen, auch die beiden Schweizer Teilnehmer, Silvan Näf aus Bazenheid und Robert Brunner aus Turbenthal.

Mit dem Internationalen Wettbewerb der Metzgerjugend (IWF) will der Schweizer Fleischfachverband auch den zukünftigen Berufsnachwuchs ansprechen. Deshalb wurden Schulklassen aus der Region zum Wettbewerb eingeladen.

«Der Beruf des Metzgers hat sich in letzter Zeit sehr gewandelt. Das müssen wir zeigen, indem wir zu den Leuten gehen», sagt Sepp Zahner, Direktor des Ausbildungszentrums für die Fleischwirtschaft in Spiez. Während die Jung-Fleischfachleute ihren Wettkampf heute von 10.30 bis 13.30 Uhr beenden, findet in der Micarna in Bazenheid von 8 bis 16.30 Uhr auch die 12. Schweizer Meisterschaft im Ausbeinen statt. 142 Metzgerinnen und Metzger, 16 Altmeister, 66 Bürometzger, 41 Lernende und 85 Akkordmitarbeiter nehmen teil. Zeiten der Rangverkündigungen: 16.45 Uhr Jung-Fleischfachleute und 17.30 Uhr Ausbeinen.

Aktuelle Nachrichten