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Die Baueingabe zur Millionensanierung des Hotels Linde in Heiden ist erfolgt

Im Januar 2020 soll das Hotel Linde in Heiden während dreier Monate saniert werden. Zur Realisierung des Gesamtprojekts braucht die Stiftung allerdings noch über drei Millionen Franken.
Jesko Calderara
Die «Linde» in Heiden gehört heute einer Stiftung. Für die Gesamterneuerung muss diese nun weiteres Geld auftreiben. Bild: Benjamin Manser

Die «Linde» in Heiden gehört heute einer Stiftung. Für die Gesamterneuerung muss diese nun weiteres Geld auftreiben. Bild: Benjamin Manser

Beim Hotel Linde in Heiden stehen Visiere. Grund dafür ist die Baueingabe für die Gesamtsanierung des rund 180-jährigen Gebäudes, welche kürzlich eingereicht wurde. Zuerst sollen die sechs Zimmer auf der Ostseite renoviert und der historische Saal neu möbliert werden. Geplant ist, diese Arbeiten von Januar bis März 2020 auszuführen. Diese erste Etappe ist finanziell gesichert.


Rückblick: Zur Rettung des Hotel-, Restaurant- und Kulturbetriebs in Heiden wurde 2018 eine Sammelaktion gestartet und in der Folge eine Stiftung gegründet. Diese kaufte das Objekt für 1,2 Millionen Franken der bisherigen Eigentümerfamilie ab. Die «Linde» gehöre heute faktisch der Heidler Bevölkerung, sagt Roger Nobs, Stiftungsrat der «Stiftung Hotel Linde Heiden». Deren Zweck ist es, den Betrieb als Begegnungsort zu erhalten. Die Anwohner der «Linde» wurden über die Baupläne bereits informiert. «Sie haben gegenüber unserem Vorhaben viel Wohlwollen gezeigt», sagt Peter Widmer, Mitglied des Stiftungsrates der «Stiftung Hotel Linde Heiden» und Präsident der Baukommission. Einzelne Fragen müssten noch geklärt werden. Mit Widerstand rechnet Widmer allerdings nicht. Während der ersten dreimonatigen Bauphase wird die «Linde» geschlossen sein.

Es fehlen noch 3,6 Millionen Franken

Für die Gesamtrenovation der Liegenschaft sind 6,9 Millionen Franken notwendig. Darin ist der bereits erfolgte Kauf der Liegenschaft nicht eingerechnet. Aufgrund des Gebäudezustandes sei der Sanierungsbedarf deutlich höher als zuerst angenommen, sagt Widmer. Der grösste Teil der Renovation wird Anfang 2021 vorgenommen. Die zweite Etappe sieht die Erneuerung der Fassade, der Küche, des Empfangs, des Restaurants und der Terrasse vor. Zuletzt müssen noch die oberste Etage und das Dach gemacht werden. «Falls die Finanzen es zulassen, wollen wir diese beiden Etappen zusammen umsetzen», sagt Widmer.

Zurzeit verfügt die «Stiftung Hotel Linde Heiden» über Spendeneinnahmen sowie verzinsliche Kredite und zinsfreie Darlehen von 3,3 Millionen. Um das Gesamtprojekt wie geplant zu realisieren, fehlen rund 3,6 Millionen Franken. Aus diesem Grund wird die Geldsuche weiter vorangetrieben. Die Stiftung erwartet noch namhafte Beiträge des Denkmalschutzes und grösserer nationaler Stiftungen. Um dort ein Gesuch einzureichen, brauche es allerdings ein bereits bewilligtes Projekt, sagt Nobs. Die Verantwortlichen der «Stiftung Hotel Linde Heiden» sind zuversichtlich, das benötigte Geld aufzutreiben – auch dank weiterer Spenden aus der Bevölkerung. «Wir sind froh um jeden Betrag», betont Nobs. Kein Thema ist die Aufnahme von weiterem Fremdkapital. Solche Schulden müssten aus dem Pachtzins des Hotelbetriebs beglichen werden. Dieser lasse sich aber nicht beliebig erhöhen, sagt Nobs.

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