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Die Ausserrhoder haben das Fest im Visier

In einer Woche beginnt das 12. Kantonalschützenfest. Im Vergleich zum
letzten Fest rechnet der Verband mit deutlich tieferen Teilnehmerzahlen.
Philipp Wolf
In Ausserrhoden werden Schützinnen und Schützen aus der ganzen Schweiz erwartet. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

In Ausserrhoden werden Schützinnen und Schützen aus der ganzen Schweiz erwartet. (Bild: KEYSTONE/Alexandra Wey)

13 Jahre ist es her, seit das letzte Mal ein Kantonalschützenfest in Ausserrhoden stattfand. In wenigen Tagen ist es wieder so weit. An den Wochenenden vom 14.-16., 21.-24. und 28.-30. Juni werden wieder Schützinnen und Schützen aus der ganzen Schweiz in Ausserrhoder Schiessständen mass nehmen. Damit findet das Ausserrhoder Fest in längeren Abständen statt, als viele andere Kantonalfeste, die teilweise alle fünf Jahre veranstaltet werden.

Bruno Preisig, Präsident Kantonalschützenverein Appenzell AR und Vizepräsident des Fest-OKs, hat denn traditionell längeren Ausserrhoder Rhytmus lieber und sagt, so habe sich einiges verändert seit dem letzten Kantonalschützenfest.

Vorbereitungen laufen nach Plan

Laut Preisig ist die Organisation mit den heutigen technischen Möglichkeiten um einiges einfacher. Im Gegenzug seien jedoch die Teilnehmerzahlen rückläufig. 2006 waren es noch 10000 Schützen. «Dieses Jahr wäre 6400 Teilnehmer für uns eine gute Zahl», sagt er.
Im Vergleich zu vor 13 Jahren gebe es deutlich weniger Schützenvereine, so Preisig.

Immer wieder werden Vereine aufgelöst oder fusionieren. «Eine Fusion ist gleichbedeutend mit dem Verlust von Mitgliedern». Vor allem ältere Schützen machten diesen «Schritt» nicht mehr mit, so Preisig. In Ausserrhoden werden aber trotzdem zahlreiche Vereine in Vollbesetzung sowie Duzende Einzelschützen aus allen Landesteilen erwartet.

Bei der lokalen Bevölkerung sei das Kantonalschützenfest aber nach wie vor fest verankert, ist Preisig überzeugt. Auch wenn Einwände von Anwohnern verhinderten, dass in Reute eine für das Fest vorgesehene Schiessanlage benutzt werden kann. Nun wird das Kantonalschützenfest auf insgesamt zwölf Schiessanlagen durchgeführt – darunter eine in Gonten und eine in Altstätten SG. Auf zehn Anlagen wird mit Gewehr auf 300 m geschossen, auf einer Anlage mit Pistole auf 50 m und 25 m und auf einer Anlage gibt es einen Wettkampf mit Gewehr über 50 m.

Preisig wird über 300 m antreten

Alles in allem laufen die Vorbereitungen für das 12. Kantonalschützenfest gut. Über drei Jahre hinweg gab es 19 Sitzungen des OKs. «In dieser Phase, gab es stetig neue Herausforderungen zu meistern», sagt Preisig. Zum Stand der Vorbereitung sagt er wenige Tage vor dem Fest: «Wir sind im Fahrplan». Dass heisse aber nicht, dass man nun bis zum Fest einfach die Beine hochlagern könne.

Viel mehr will Priesig endlich, dass es losgeht und sich die Vorbereitung durch reibungslose Abläufe und tolle Erlebnisse während des Festes bezahlt macht. Während den drei Wochenenden wird Preisig schliesslich damit beschäftigt sein, die Wettkampfanlagen zu besuchen, den unzähligen Helfern die Ehre zu erweisen und ihnen für ihren Einsatz zu danken. Und schliesslich wird Preisig über 300 m auch selbst zum Gewehr greifen. Ziele möchte er diesbezüglich jedoch keine ausgeben.

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