«Die am besten qualifizierte Persönlichkeit wählen»

Reto Pfändler, Zung 7, 9056 Gais
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Die Käsefrage: Welchen Käse kaufe ich mir heute? Die Auswahl scheint ansprechend. Die Beschreibungen tönen für manche verlockend. «Eckig und mit Kanten, etwas für echte Männer. Besonders schmackhaft im zweiten Anlauf.» Ob der geschmacklich eine runde Sache ist? Zum zweiten Käse heisst es lediglich «ich bin ein guter Käse». Naja, was heisst schon gut? Der dritte Käse wird so beschrieben: «die gelungene Verbindung von Innovation und Tradition». Nun, ich muss mich entscheiden. Wie Sie auch. Mein Käse ist ein Urnäscher Biasotto.

Reto Pfändler, Zung 7, 9056 Gais

Stellen Sie sich vor: Sie haben eine Firma und müssen einen wichtigen Posten neu besetzen. Das Salär ist bereits fixiert, und es ist hoch. Sie können also die beste Bewerbung auswählen! Sie wissen aus Erfahrung: Wir hatten einen Zahnarzt als Hauptverantwortlichen für die Kantonalbank. Resultat: Totalschaden. Jetzt ist ein Historiker zuständig für die zugegebenermassen schwierige Spitalfrage, und wir sind auf Schleuderkurs. Aktuell suchen wir einen Chef für die Baudirektion. Nehmen wir einen Sozialarbeiter, eine Bäuerin oder doch lieber den Bauingenieur Biasotto?

Urs Tischhauser, 9055 Bühler

Mit Gut kommt’s gut. Die staatsmännische, in der Appenzeller Zeitung vom 2. November wörtlich abgedruckte Eröffnungsrede von Peter Gut als Kantonsratspräsident hat mich beeindruckt, und die habe ich aufbehalten. Um ihn persönlich kennen zu lernen, habe ich diverse Wahlveranstaltungen mit den drei Regierungsratskandidaten besucht. Peter Gut verspricht nicht das Blaue vom Himmel. Er bleibt auf dem Boden und versucht, innerhalb der Grenzen das Bestmögliche zu machen. Er hat Persönlichkeit, Charakter, Stil – halt wie ein echter Appenzeller. Ihm traue ich zu, dass er das Beste aus verfahrenen Situationen macht. Seine Argumente und konkreten Antworten, die er als Einziger auch bezüglich Spitalverbund gebracht hat, haben mich überzeugt. Als Parteiunabhängiger wie ich und fast 90 Prozent der Ausserrhoder Bevölkerung braucht er sich nicht an Parteiparolen zu halten oder zu befürchten, dass ihm keine Aufträge mehr zugeschanzt werden, und kann daher Klartext reden. Auch als höchster Ausserrhoder umgibt er sich nicht nur mit Prominenten, sondern setzt sich gerne auch mit so genannten «kleinen Leuten» an einen Tisch und vertritt seine gesunden Ansichten. Ich habe Peter Gut als humorvollen, senkrechten Typen kennen gelernt. Darum wähle ich am 12. Februar mit Überzeugung Peter Gut, denn mit Gut kommt’s gut.

Helmuth Schneider, Gibelhalde 13, 9100 Herisau

Von einer Regierungsrätin erwarten wir einen gut gefüllten Rucksack mit vielfältigen Führungserfahrungen. Sie soll mit Kompetenz, Erfahrung und grossem Engagement ihre Aufgaben wahrnehmen. Sie muss ihre Mitarbeitenden, Kolleginnen und Kollegen sowie Partner in den verschiedenen Gremien motivieren und begeistern können. Sie soll mit Weitsicht und Erfolg regieren und die Interessen des Kantons in den Vordergrund stellen. Wir haben Inge Schmid als optimale Persönlichkeit für ein Amt in der Regierung kennen gelernt. Sie ist fachkompetent und interessiert, sie wirkt spontan, dynamisch und sympathisch, sie politisiert sachlich und überzeugend. Ihre Erfahrung als langjährige Gemeindepräsidentin und Vorsteherin der Gemeindepräsidentenkonferenz, ihre Offenheit für Aus- und Weiterbildungen, ihr vielfältiges Netzwerk zeichnen sie zusätzlich aus. Weibliche Führungsqualitäten werden als grosse Bereicherung in Verwaltungsräten und in Geschäftsleitungen von Unternehmen geschätzt – dies muss auch für einen Regierungsrat gelten. Nutzen wir die Chance für unseren Kanton, zumal mit Inge Schmid eine starke Persönlichkeit zur Verfügung steht, welche alle Voraussetzungen für dieses Amt in ihrem gefüllten Rucksack mitbringt.

Susanne und Alex Rohner, Brunnenstrasse 17, 9410 Heiden

Am 12. Februar gilt es, für Marianne Koller-Bohl eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger in den Ausserrhoder Regierungsrat zu wählen. Statt sich auf parteistrategische Ränkespiele einzulassen, ist die Wählerschaft gut beraten, die für ein Regierungsamt am besten qualifizierte Persönlichkeit zu wählen. Aus folgenden Gründen eignet sich Peter Gut dafür ausgezeichnet: 1. Er hatte als Mitglied und Präsident der Staatswirtschaftlichen Kommission vertieften Einblick in die Regierungstätigkeit. 2. Er kennt als langjähriger Kantonsrat die Mechanismen staatlichen Handelns. 3. Er bringt als ehemaliger Gemeinderat Erfahrung in der Exekutive mit. 4. Als ehemaliger Abteilungsleiter kennt er die Aufgaben einer kantonalen Verwaltung. 5. Als Leiter eines renommierten Rehabilitationszentrums setzt er sich für hilfsbedürftige Menschen ein. 6. Als Mitglied von Care-Teams ist er krisenerfahren und gewohnt, unbürokratisch zu handeln. Und 7. ist er als kritisch denkender und pragmatisch handelnder Parteiunabhängiger völlig frei von Parteiinteressen. Geben Sie Peter Gut Ihre Stimme!

Jürg Wickart, Kantonsrat, Weid, 9428 Walzenhausen

Die Zukunft mitzugestalten ist eine der wichtigsten Aufgaben von uns allen. Allen drei Kandidierenden gehören Respekt und Dank, dass sie sich in den Dienst für unseren Kanton stellen wollen. Die stärkste Kraft für die Gestaltung einer guten Zukunft liegt in Möglichkeiten. Es gilt nicht, etwas festzuhalten, sondern etwas Neues zu schaffen. Parteipolitische Gesinnungen und deren Rahmungen engen ein und führen eben nicht zu Möglichkeiten, sondern zu Denkmustern. Je mehr man sich parteipolitisch definiert, um sich von anderen abzugrenzen und zu profilieren, desto mehr Möglichkeiten fallen weg und desto unbeweglicher wird man. Eine auf die Zukunft ausgerichtete politische Offenheit und Weitsicht orientiert sich nicht an der Vergangenheit und der sich daraus ergebenden parteipolitischen Gesinnung. Ich arbeite seit 16 Jahren mit Peter Gut im Rehabiliationszentrum Lutzenberg eng zusammen. Ich habe erfahren, wie umsichtig, besonnen und mit einem hohen Mass an Kreativität bei sich verändernden Rahmenbedingungen auf politischer und gesellschaftlicher Ebene Entscheide getroffen werden müssen, um eine Organisation in eine gute Zukunft zu führen. Peter Gut kann das. Peter Gut lässt sich nicht in eine Schublade einordnen. Dies könnte Sie als Wählende auch verunsichern oder es könnte Sie auch zuversichtlich und hoffnungsvoll stimmen. Wählen Sie, wie ich, mit Peter Gut Zuversicht, Möglichkeiten und Beweglichkeit in den Regierungsrat.

Hansruedi Züst, Nord 1, Rehetobel

Welche Aufgaben hat eigentlich der Regierungsrat? Dies kann auf der AR-Homepage nachgelesen werden, insbesondere steht dort geschrieben: «Regierungsrat und Verwaltung handeln auf der Grundlage von Ver- fassung und Gesetz und nach den Grundsätzen der Verhältnismässigkeit, Wirksamkeit, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit.» Somit muss ein Kandidat oder eine Kandidatin einen Rucksack mit mindestens folgendem Inhalt mitbringen: Führungserfahrung, wirtschaftlichen Leistungsausweis, hohe Sozialkompetenz, Kritik- und Konfliktfähigkeit, Lösungsorientierung und Verhandlungsgeschick. Zusätzlich muss er oder sie Entscheide des Kollegiums glaubwürdig kommunizieren. Geschichten erzählen oder sich mit fremden Federn schmücken sind Eigenschaften, welche eher weniger gefragt sind. Wie beim Regierungsrat wählen wir aus seiner Mitte mittels Volkswahl auch den Landammann. Diese Wahl soll eine Anerkennung von guten Leistungen über eine längere Periode sein. Keinesfalls darf daraus ein Automatismus entstehen, dies entspräche weder der direkten Demokratie noch unserer Tradition. Mit grosser Überzeugung erhalten deshalb Dölf Biasotto und Paul Signer meine Stimme.

Jörg Lutz, Stapfenweg 1, 9410 Heiden

In seinem Leserbrief vom 31. Januar moniert Reini Brändle, Schwellbrunn, die Mitglieder der Parteiunabhängigen, PU, versteckten sich hinter dem Namen Verein, in Wirklichkeit seien sie aber eine Partei wie die übrigen Parteien im Kanton. Er liegt mit seiner Ansicht falsch. Wäre dem so, wie er schreibt, müssten sich die Parteiunabhängigen den Namen Unabhängige Partei, UP, geben und sich wie die Freisinnig Demokratische Partei, FDP, die Sozialdemokratische Partei, SP, die Schweizerische Volkspartei, SVP, und die Christlich-Demokratische Volkspartei, CVP, als Partei mit einem politischen Schwerpunkt präsentieren. Genau das wollen sie nicht. Während die FDP mit Fokus auf wirtschaftliche Themen, die SP mit Fokus auf soziale Themen, die SVP mit Fokus auf Einwanderungsthemen politisieren (die CVP sucht momentan nach einem klaren Profil), wollen sich die Parteiunabhängigen unvoreingenommen allen jeweils zu behandelnden Sachthemen mit entsprechender Sorgfalt widmen und so einen Beitrag zur Lösung der Aufgaben unseres Kantons und der Gemeinden leisten. Sie können das, weil keinem ihrer Mitglieder der Stallgeruch der etablierten, nur partiell interessierten Parteien anhängt. Dass sie wie Parteien als Verein organisiert sind, besagt lediglich, dass auch sie etwas von gut organisierter, jedoch die Unabhängigkeit ihrer Mitglieder wahrender Zusammenarbeit verstehen. Als Regierungsrat wähle ich am 12. Februar Peter Gut. Sein Engagement für den Kanton, also für unsere Einwohner, in den vergangenen zehn Jahren, aktuell als Kantonsratspräsident, ist aussergewöhnlich. Er hat fünf Jahre als Mitglied der Staatswirtschaftlichen Kommission (Aufsicht über die Regierungs- und Verwaltungstätigkeit), drei Jahre im Büro des Kantonsrates (Vorbereitung der KR-Sitzungen) sowie in fünf verschiedenen parlamentarischen Kommissionen, davon in einer als Präsident, mitgearbeitet.

Hansjörg Nagel, Bühel, Wolfhalden

Die Unterstützer aller Regierungsratskandidaten berufen sich gerne auf das Wort «unabhängig». Einer ist unabhängig von Parteien, einer ist unabhängiger Unternehmer. Was aber heisst Unabhängigkeit wirklich? Für mich bedeutet es, dass jemand losgelöst von Einzelinteressen nach Lösungen sucht, die der breiten Allgemeinheit dienen, und sich dabei von keiner Seite beeinflussen lässt. Diese Definition erfüllt für mich Inge Schmid klar am besten. Sie wäre kaum als Gemeindepräsidentin mehrfach wiedergewählt worden, wenn sie nicht für alle Bürgerinnen und Bürger gleichermassen da wäre. Ausgewogenheit ist erste Pflicht in ihrem Amt. Auch wenn Inge Schmid Mitglied der SVP ist, politisiert sie pragmatisch und nicht nach Parteibuch. Sie ist klar bürgerlich ausgerichtet, grenzt aber Andersdenkende nicht aus und achtet darauf, dass ihre Entscheidungen für alle tragbar sind. Das ist eine Qualität, die auch eine Regierungsrätin mitbringen muss. Wählen wir also die Frau in die Regierung, die ihre Unabhängigkeit längst bewiesen hat.

Hans Stricker, Bergstrasse 1a, Herisau