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Deutsch als Voraussetzung

Integration In der Verordnung über das Landrecht und das Gemeindebürgerrecht hat der Kanton die Möglichkeit, über das Bundesgesetz hinausgehende Integrationskriterien festzulegen. Innerrhoden präzisiert darin beispielsweise, dass nur Personen das Landrecht erteilt wird, welche die notwendigen Sprachkompetenzen in Deutsch nachweisen können. Grossrätin Vreni Kölbener hätte es gerne gesehen, wenn mit einer zusätzlichen Bestimmung Druck gemacht worden wäre, so dass beispielsweise auch Ehepartnerinnen die Landessprache erlernen müssen. «Ich rede aus einer Not der Schulen», so Kölbener. «Oft erlebe ich, dass Frauen kein Wort Deutsch können.» Landesfähnrich Martin Bürki wie auch Landammann Daniel Fässler verwiesen in ihren Antworten auf die überarbeitete Bundesgesetzgebung. Daraus gehe klar hervor, dass bei einem Antrag auch der Blick auf den Partner oder die Partnerin gerichtet werden müsse. Eine Wiederholung mache keinen Sinn. Die erwähnte, erneuerte Bundesgesetzgebung tritt per 1. Januar 2018 in Kraft. Folglich ist gemäss Landammann Daniel Fässler die Kommission für Recht und Sicherheit angewiesen, den Fokus fortan verstärkt auch auf die weiteren Familienmitglieder zu werfen. Der Antrag von Vreni Kölbener fiel durch. (rf)

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